Tristan & Isolde

Action/Drama, D/GB/USA 2006
Wagner-Oper als Hollywood-Spektakel

Wagner-Oper als Hollywood-Spektakel

Die keltische Legende um das Liebespaar Tristan und Isolde hat schon Richard Wagner zu seiner Oper inspiriert. Regisseur Kevin Reynolds realisierte eine alte Idee von Co-Produzent Ridley Scott, der das Thema bereits Ende der 70er Jahre verfilmen wollte.

Der edle Ritter Tristan (James Franco) wird nach einem Überfall der Iren scheinbar getötet und zum Begräbnis auf ein Boot gelegt. Dieses fährt direkt Isolde (Sophia Myles) entgegen, der designierten Königin von Irland. Die beiden verlieben sich ineinander. Dass Isolde aber bald Tristans Ziehvater Lord Marke (Rufus Sewell) heiraten soll, muss unweigerlich zur Tragödie führen.

Regisseur Reynolds hat mit "Robin Hood" und "Monte Cristo" bereits bewiesen, dass er historische Abenteuer gut in Szene setzen kann. Diesmal hat er auf Superstarpower verzichtet, was die Zeitreise viel glaubwürdiger macht. Das Schauspielerensemble ist durchweg gut und Sophia Myles gibt der Isolde eine zarte, engelhafte und zugleich kraftvolle Identität. Ausstattung und Kostüme sind wundervoll, die Kamera von Arthur Reinhart bietet reichlich Schönes fürs Auge, und Anne Dudleys Musik möchte man sofort auf CD mit nach Hause nehmen.

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