Transformers: Ära des Untergangs

Action/Abenteuer, USA 2014
Optimus Prime kämpft auf der Seite der Menschen

Optimus Prime kämpft auf der Seite der Menschen

Das vierte Action-Spektakel aus der "Transformers"-Reihe von Michael Bay ist noch lauter, noch länger und noch bombastischer als seine Vorgänger: "Transformers: Ära des Untergangs" strotzt nur so vor monströsen Robotern, gigantischen Raumschiffen, gewaltigen Explosionen und massiver Zerstörung. In diesem Teil löst Mark Wahlberg Shia LaBeouf als Hauptdarsteller ab.

Wahlberg mimt den Bastler und Witwer Cade Yeager, der auf seiner Ranch in Texas Roboter zusammenschraubt und seine Tochter Tessa (Nicola Peltz) nicht aus den Augen lässt. Die Blondine in Hotpants hat längst einen Freund (Jack Reynor), nur Daddy darf es nicht wissen. Indes kauft Yeager einen alten Schrottlaster, der sich als verschollener Autobot Optimus Prime entpuppt.

Kämpften in "Transformers - Die Rache" (2009) die Autobots - kurz für "Autonome Roboter" - noch auf der Seite der Menschen gegen finstere Roboter - wurden fünf Jahre nach der Schlacht in Chicago alle Autobots zu Feinden erklärt. Ein korrupter CIA-Agent (Kelsey Grammer) und ein machthungriger Firmenboss (Stanley Tucci) stellen eigene Transformer-Waffen her. Bald haben Yeager, Tessa und ihr Freund die Regierung, den Waffenkonzern, fiese Roboter und ein riesiges Raumschiff am Hals. Doch mit dem verwandlungsfähigen Optimus Prime auf ihrer Seite - mal als rasender Truck, mal als Riesenroboter - kann nichts schief gehen.

Nach zweistündiger Action auf amerikanischem Boden führt Bay dem ohrenbetäubenden Roboter-Kampf in China und Hongkong endlos weiter. Er greift dabei tief in die 3D-Trickkiste. Ein Raumschiff saugt Autos und ganze Schiffe auf und spuckt sie schließlich wieder aus. Pure Zerstörungslust. Dazu erweckt Bay noch fliegende Dinobots, eine Art "Jurassic Park"-Saurier aus klirrendem Metall.

Trotz vernichtender Kritiken in Hollywood, geht Bays Rechnung wieder auf. Beim US-Kinostart Ende Juni war von einer "Ära des Untergangs" nichts zu spüren. Vielmehr spielte der vierte "Transformers"-Teil an seinem ersten Wochenende über 100 Millionen Dollar ein, noch einige Millionen mehr als sein Vorgänger.

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