Trafic - Tati im Stoßverkehr

Komödie/ , F/I 1971
Tati in der Tradition von Chaplin und Keaton

Tati in der Tradition von Chaplin und Keaton

Er rangiert in einer Reihe mit Charlie Chaplin oder Buster Keaton und steht doch immer noch in ihrem Schatten: Jaques Tati ist bis heute der Unbekannteste der genialen Kinokomiker. Das Gartenbaukino und die Viennale widmen dem Komödienregisseur eine Retrospektive: ab 2. Juli wird "Trafic" gezeigt.

Seinen Eintritt in die Filmgeschichte erwarb sich Tati mit nur sechs Langfilmen in 30 Jahren, wobei die beiden letzten in den Verleih kamen, als er schon über 60 war. Der Durchbruch gelang ihm 1949 mit "Jour de fete" (Tatis Schützenfest).

"Trafic" (Tati im Stoßverkehr, 1971), sein letzter vollendeter Film, kritisiert die Folgen der Motorisierung. Sein Monsieur Hulot arbeitet diesmal als Werbefachmann in der Autobranche und soll zusammen mit Kollegen zum Amsterdamer Autosalon fahren, um dort das Modell eines neuen Campingwagens vorzustellen.

Die Widrigkeiten des Autoverkehrs, das Chaos auf den Straßen, Unfälle und die seltsamsten Auswüchse der Automobilisierung verhindern die erfolgreiche Reise. Hulots Fahrt wird zu einer langen, komischen Odyssee ans Ende der Technik.

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