Tony Takitani

Drama/ , J 2004
Hochstilisierte Parabel über die Einsamkeit

Hochstilisierte Parabel über die Einsamkeit

Tony Takitani war sein ganzes Leben lang alleine. Seine Mutter starb wenige Tage nach seiner Geburt, und sein Vater verbrachte mehr Zeit mit seiner Jazzband als mit seinem Sohn. Einsamkeit scheint für Tony ein natürlicher Zustand zu sein. Regisseur Jun Ichikawa schuf eine hochstilisierte Parabel nach einem Roman von Haruki Murakami.

Tonys Leben ist von Einsamkeit geprägt. Eines Tages begegnet er jedoch Eiko, verliebt sich in die attraktive, junge Frau und heiratet sie wenig später. Sein Leben verändert sich dadurch grundlegend: Zum ersten Mal erlebt Tony das Glück von Nähe und Geborgenheit. Etwas aber trübt sein Glück: Eikos obsessive Leidenschaft für Designer-Kleidung.

Immer wieder zieht es sie in die teuersten Boutiquen, ihre Kleider füllen schließlich ein ganzes Zimmer. Es werden so viele, dass sich Tony schließlich Sorgen macht. Doch als er sie dazu zu bewegen versucht, ihrem unstillbaren Drang zu widerstehen, hat dies tragische Folgen. Er ist wieder allein.

Im Ankleideraum seiner Ehefrau lässt er seine Blicke über die unzähligen Garderobenstangen schweifen, an denen in endlosen Reihen ihre Kleider hängen. Tony beschließt, eine Zeitungsannonce aufzugeben: Er sucht eine junge Frau, die exakt über Eikos Maße verfügt...

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