"Thirties Parade" im Wiener Filmmuseum

Marlene Dietrich ist bei der Retrospektive mehrfach vertreten

Marlene Dietrich ist bei der Retrospektive mehrfach vertreten

Die dreißiger Jahre waren für die Entwicklung des Filmwesenes eine ungeheuer bedeutende und produktive Periode. Die "Goldene Ära" Hollywoods nahm in dieser Zeit ihren Aufschwung. Star-Kult und Serienproduktionen waren Produkte der dreißiger Jahre. Die Retrospektive "Thirties Parade" im Wiener Filmmuseum bietet einen repräsentativen Querschnitt über die Entwicklung des amerikanischen Films in dieser Zeit. ****

Die Bedeutung dieses filmischen Jahrzehnts lässt sich nicht zuletzt an den Remakes, Adaptionen, Fortsetzungen und Neuinterprationen von Klassikern wie Frankestein von James Whal aus dem Jahre 1931 oder des 1933 produzierten Prä-Gentechnik-Horrorstreifens "Island Of Lost Souls" ermessen. Am Anfang des amerikanischen Filmwunders standen jedoch Schwierigkeiten: aufgrund der Depression und prekärer Produktionsbedingungen waren die Studios genötigt, ihre Produktionen zu straffen und zu rationalisieren. Die Misere bedeutete gleichzeitig einen Innovationsschub, denn die kleineren, beweglicheren Studios konnten sich mit der Einführung des billigeren, massenwirksamen B-movies behaupten. Zu sehen sind u.a. fünf ausgesuchte Screwball Comedies, die Musical-Comedy "Mississippi", zwei Melodrame - Marocco und Blonde Venus - mit Marlene Dietrich unter der Regie von Josef Sternberg.

INFO: "Thirties Parade" - Retrospektive: 1. bis 30. Mai 2001. Wiener Filmmuseum, Augustinerstr. 1, 1010 Wien. Nähere Infos unter Tel.: +43/1/5337056-0 oder im Internet unter: http://www.filmmuseum.at/

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