The World's End

Action/Komödie, GB 2013
Der Abend gerät außer Kontrolle

Der Abend gerät außer Kontrolle

Männer in der Midlife-Krise, viel Bier und eine unheimliche Macht: Regisseur Edgar Wright schickt in "The World's End" das Duo Simon Pegg und Nick Frost auf eine Sauf-Tour. Die könnte für die gesamte Menschheit tödlich enden - aber nicht wegen zu viel Alkohols.

Pegg verkörpert Gary King - und der möchte zurück in die Vergangenheit. Denn er hieß nicht nur so, er war der "King". Doch das war in den 90er Jahren, in seiner Clique und in seiner Schule. Er hat die 40 erreicht und nichts aus seinem Leben gemacht. Im Gegensatz zu seinen ehemals besten Freunden, mit denen er die Schule durchlitten hat: Peter (Eddie Marsan) ist Autohändler, Oliver (Martin Freeman) Makler, Steven (Paddy Considine) Architekt und Kings ehemals bester Freund Peter (Nick Frost) ist Partner einer Anwaltskanzlei.

King möchte die Gegenwart nicht wahrhaben und noch einmal die größte Nacht seines Lebens erleben. Denn die Freunde gingen damals auf "Zech-Tour" - doch die fünf Kumpels hatten ihr Ziel nicht erreicht: eine Nacht, zwölf Pubs, zwölf Biere. Sie schafften nicht alle.

Diesmal will King es auch bis ins letzte Pub schaffen, das "World's End". Keiner kann sich für die Idee erwärmen, aus Verbundenheit machen sie aber alle mit. Angekommen in ihrer Heimatstadt Newton Haven stellen sie schnell fest, dass nicht mehr alles beim Alten geblieben ist - und das liegt nicht nur daran, dass sämtliche Pubs wie von einer Franchise-Kette gleichgemacht wurden. Für King gilt nur: Das Ziel ist der Weg. Da lässt er sich auf seiner Kneipentour auch nicht von einer Alien-Invasion aufhalten, die das Ende der ganzen Menschheit bringen könnte. Für ihn und seine Freunde gilt: zusammenhalten oder sterben.

Wie schon "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" ist "The World's End" keine tumbe Parodie, sondern eine humorvolle Verbeugung vor dem jeweiligen Genre - diesmal das des sozialkritischen Science-Fiction-Kinos im Stil von "Die Invasion der Körperfresser".

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