The Transporter Refueled

Action/Krimi, F/RC 2015

Statt Jason Statham ist nun der jüngere Ed Skrein die Hauptfigur

Eigentlich will "Transporter" Frank doch nur Pakete ausliefern. Aber irgendwie kommt immer etwas dazwischen. Wie schon in den ersten drei Filmen gilt es in Camille Delamarres "The Transporter Refueled" wieder, Verbrechern das Handwerk zu legen. Aber diesmal mit dem neuen Darsteller Ed Skrein statt dem smarten Jason Statham.

Frank hat diesmal seinen Vater (Ray Stevenson) am Hals. Der geht in den Ruhestand, nachdem er jahrzehntelang an den brenzligsten Brennpunkten der Welt angeblich Wasser ausgeliefert, in Wirklichkeit aber irgendetwas anderes gemacht hat. Kaum ist dieser Vater an der sonnigen französischen Riviera, lässt er sich von einer ausgesprochen schönen Frau entführen. Diese arbeitet mit Anna zusammen, einer ehemaligen Zwangsprostituierten, die mit ihren drei Verbündeten einen ziemlich ausgeklügelten Rachefeldzug gegen ihre Peiniger führt. Für ihre Revanche brauchen die Frauen Frank, der sie von Überfall zu Überfall kutschieren soll - und den sie wegen des entführten Vaters auch schnell hilfsbereit stimmen.

Wer die ersten drei "Transporter"-Filme (2002 - 2008) mochte, wird vermutlich François Berléand als Inspector Tarconi vermissen, aber nichts Grundsätzliches gegen die Fortsetzung einzuwenden haben. Frank klopft die bereits gewohnten coolen Sprüche und versucht wie immer eher vergeblich, seine strengen, sich selbst gesetzten Regeln durchzusetzen. Sein Vater sorgt als humoriger Sidekick für den ein oder anderen Lacher. Und tatsächlich wartet das Drehbuch mit ein paar nicht ganz absehbaren Wendungen auf. Die Kampfszenen sind teils nett anzuschauen und gut choreographiert.

Skrein, den "Game of Thrones"-Fans als Daario Naharis kennen, macht seine Sache gut. Mit 32 Jahren ist der bisher eher unbekannte Schauspieler ganze 16 Jahre jünger als das Original Jason Statham. Regisseur Camille Delamarre, der bei "Transporter 3" noch den Filmschnitt verantwortet hat, wollte die Besetzung bewusst verjüngen.

"Ich hatte keine Hemmungen, die Rolle zu übernehmen, es hat sich von Anfang an ganz natürlich angefühlt", sagt der neue Transporter-Darsteller, der selbst schon in kriminelle Machenschaften verwickelt war und als Teenager niedergestochen wurde. "Ich hab mich intensiv vorbereitet, aber ich hab keinen Druck gefühlt. Es war eine Rolle, die zu mir gepasst hat."

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