The Girl With All The Gifts

Drama/Horror, GB/USA 2016

Melanie und ihr Trupp flüchten vor den "Hungries"

Schon wieder Zombie-Apokalypse? Überraschung: Man kann dem Genre Neues entlocken.

Wozu braucht der Fan noch Zombie-Filme, wenn es ‚The Walking Dead‘ gibt? Besser als die Serie kann man die Untoten-Apokalypse eigentlich nicht in eine bildstark-fesselnde Sprache übersetzen. Und überhaupt: Gibt es etwas Ausgelutschteres im Horror als rasende Zombies, die Menschen hinterherhetzen? Dennoch läuft mit ‚The Girl With All The Gifts‘ nun ein weiterer Vertreter des Genres an, es ist die Verfilmung eines Sci-Fi-Romans (2014) des Liverpooler Autors Mike Carey. Und -Überraschung - sie ist gelungen.

Darum gehts in ‚The Girl With All The Gifts'

So wie in den meisten Zombie-Filmen und -Serien wird auch hier das Z-Wort vermieden. In ‚The Girl With All The Gifts‘ werden sie „Hungries“ genannt; eine Pilzinfektion ist schuld, dass Menschen sich in fleischfressende Wüteriche verwandeln. Zu Beginn tauchen sie gar nicht auf, zunächst sehen wir eine militärische Anlage, in der mehrere Kinder von Lehrerin Helen (Gemma Arterton) erzogen werden. Dass die Kinder dabei gefesselt sind, hat einen Grund: Sie sind infiziert, aber teilweise auch immun gegen den Erreger. Eines Tages wird die Anlage überrannt. Helen, zwei Soldaten, Ärztin Caroline (Glenn Close) und die kleine „Hungry“ Melanie (Sennia Nanua) schlagen sich bis London durch. Dort will Caroline einen Impfstoff quasi aus Melanie herausoperieren. Aber warum sollte die intelligente Kleine dabei mitmachen? Zumal in London eine Überraschung auf unsere Helden wartet.

Unsere Meinung zu ‚The Girl With All The Gifts'

Der Fokus liegt auf dem kleinen Grüppchen, was zugegebenermaßen nichts Neues ist. Die Stärke des Films ist aber, dass die rasenden Zombies nur ganz selten vorkommen, außerdem ist der Schluss so konsequent wie originell. Happy End? Wird nicht verraten.

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