The Fast and The Furious: Tokyo Drift

Action/Krimi, USA 2006
Hier heißt es Anschnallen!

Hier heißt es Anschnallen!

Autos, Adrenalin und Asphalt - um diesen Dreiklang dreht sich der Actionfilm "The Fast and The Furious: Tokyo Drift". Der dritte Teil geht mit dem neuen Hauptdarsteller Lucas Black in der Rolle des Außenseiters Sean Boswell am Schauplatz Tokio ins Rennen. Die fernöstlichen Autofreaks pflegen "Drift Racing" - elegantes Gleiten durch enge Kurven in Parkhäusern und an Berghängen.

Spektakuläre Szenen, Aufnahmen in Zeitlupe und rasante Kamerafahrten zielen auf ein Teenagerpublikum, vorzugsweise männlich. Die Handlung ist nebensächlich, allzu viel Tiefgang darf nicht erwartet werden. Die Hauptrollen spielen Gas und Bremse, reißerische Verfolgungsjagden im Rausch von Geschwindigkeit und Gefahr. Wer Spaß an Action und Autos hat und dabei keine Klischees scheut, der kommt in diesem Film (Regie: Justin Lin) auf seine Kosten.

Der Plot ist schnell erzählt: Sean gerät in seiner Heimat USA wegen illegaler Autorennen immer wieder in Konflikt mit dem Gesetz. Damit er nicht ins Gefängnis kommt, schickt seine Mutter ihn zu seinem Vater nach Tokio. Dort soll er sich von der PS-Szene fern halten, doch das gelingt dem jungen Mann natürlich nicht. Ohne es zu wissen, fährt er gegen D.K. (Brian Tee), der Kontakte zur japanischen Mafia unterhält. Auch für eine Romanze ist gesorgt: Sean bandelt mit dessen Freundin Neela (Nathalie Kelley) an. Am Schluss kommt es zum Showdown zwischen den beiden Rivalen, schließlich kann es nur einen "Drift"-König geben.

Die erste Folge von "The Fast and The Furious" spielte in Los Angeles, die zweite in Miami. "Wir wollten keine dritte Folge drehen, es sei denn, die Handlung spielt an einem neuen Ort. Schließlich kam die Idee mit Tokio, dem Geburtsort des neuen Rennstils "Driften". Ich dachte, das müssen wir machen", sagt Produzent Neal H. Moritz. "Als ich heimlich gedrehtes Material gesehen hatte, war mein Interesse geweckt." Auch Hauptdarsteller Lucas Black ließ sich schnell begeistern. "Als wir zum ersten Mal an einer Rennstrecke standen und uns gezeigt wurde, wie man driftet - das war großartig. Ich war fasziniert", erzählt der 23-Jährige.

Die Autostunts sind überzeugend, beeindruckend die Szene, in der sich die "Drifter" im Slalom durch den normalen Verkehr auf einer mehrspurigen Hauptstraße hindurchschlängeln. Unterstützt wird die Handlung von einem Soundtrack mit treibenden Beats. Immer wieder ins Bild gesetzt: die Skyline Tokios. Kinopublikum, bitte anschnallen!

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