The Call

Fantasy/Horror, J 2003
Geheimnisvolle Anrufe in "The Call"

Geheimnisvolle Anrufe in "The Call"

Japans Horror-Avantgardist Takashi Miike macht in "The Call" ("Chakushin Ari") eine Gruppe von Schülern zu Opfern einer besonders perfiden Form des Telefon-Terrors. In Anrufen aus der nahen Zukunft vernehmen sie ihre eigenen verzweifelten Todesschreie. Die Story erinnert zwar etwas an den Horror-Hit "Ringu", ist aber visuell eigenständig und ansprechend umgesetzt.

Schon die Ausgangssituation ist Angst einflößend. Die Schüler finden auf ihren Mailboxen Anrufe mit markerschütternden Schreien, die von ihrem eigenen Handy getätigt wurden - und zwar 72 Stunden in der Zukunft. Natürlich werden die Anrufe zunächst als technische Fehler oder Telefonscherze gedeutet. Doch als eine der Angerufenen genau an dem Tag stirbt, an dem der Anruf laut Anzeige getätigt wurde, bekommen es die Schüler endgültig mit der Angst zu tun. Yumi (Kô Shibasaki) macht sich nun auf die Suche nach dem Ursprung des Anrufes.

Mit Filmen wie "Dead or Alive" oder "Audition" hat der Vielfilmer Miike (laut "imdb" 69 Produktionen in 16 Jahren) wohl zahlreichen Cineasten Albträume beschert. "The Call" ist einer seiner zugänglichsten Filme, gemacht für ein größeres Publikum. Die Story erinnert etwas an den japanischen Horror-Hit "Ringu" (1998), ist aber visuell eigenständig und sehr ansprechend umgesetzt.

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