Teenie-Horror zum Valentinstag

Horror/Romanze, USA 2001

Ein psychopathischer Mörder, der eine Clique aus jungen, meist hübschen Mädels und Jungs nach und nach abschlachtet. Und eine Maske, hinter der sich der Wahnsinnige versteckt. Damit hat "Valentine" (ab 20. April in den österreichischen Kinos) alles, was Teenie-Horror braucht. ****

Wahren Teenie-Horror erleben eigentlich nicht die Zuschauer, sondern nur der Teenager Jeremy Melton: Der bebrillte Außenseiter kriegt beim Schultanz in der sechsten Klasse kein Mädel ab. Nur der dicken Dorothy darf er kurzzeitig seine Zunge in den Hals stecken. Als die beiden beim Knutschen erwischt werden, fällt Dorothy aus lauter Peinlichkeit nichts Besseres ein, als zu behaupten, Jeremy habe sie dazu gezwungen. Worauf die Schülermeute über den Jungen herfällt und ihn zusammenschlägt, bis ihm vor Wut und Anspannung ein kleines Rinnsal Blut aus dem linken Nasenloch fließt.

Das Nasenbluten - eine nette, kleine Marotte, die offenbar auch 13 Jahre später noch in ist. Dann nämlich beginnt der "Twen-Horror" für die Clique der Highschool-Mädels, die Jeremy damals zurückgewiesen haben und nun mit Mitte 20 auf der Suche nach Traumjob und -mann sind. Mit zynischen Valentinskarten geht es los. Was folgt, ist der Tod - mit dem guten, alten Schlachtermesser, gerne auch mit Pfeil und Bogen oder mit einem Bügeleisen. Shelley (Katherine Heigl), die an den fast vergessenen Schikanen gegen Jeremy Morton beteiligt war, muss bei ihrer Arbeit in der Leichenhalle als erste dran glauben. Die anderen will sich der unbekannte Kartenschreiber später holen.

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