Sterben für Anfänger

Komödie/Drama, D/GB/USA 2007
Daniel versucht seinen Vater zu beerdigen

Daniel versucht seinen Vater zu beerdigen

Wenn es um "schwarze Komödien" geht, sind die Briten zweifellos unschlagbar. Die britisch-amerikanische Familienkomödie "Sterben für Anfänger" erzählt die makabre Geschichte der Beerdigung eines Familienpatriarchen, bei der gleich anfangs das Wichtigste fehlt: die Leiche.

Nachdem die Bestatter den peinlichen Fehler behoben haben, geht es bei der Feier im Landhaus turbulent weiter. Die höchst unterschiedlichen Mitglieder des Familienclans prallen aufeinander: vom renitenten Onkel, der auf der Toilette vergessen wird, bis hin zum Verlobten der Cousine, der aus Versehen eine Portion Drogen geschluckt hat und mit Wahnvorstellungen nackt auf das Dach klettert.

Hauptfigur ist Daniel (der hervorragende Matthew Macfadyen, Mr. Darcy aus "Stolz und Vorurteil"), dem sein großspuriger Bruder Robert (Rupert Graves) zu schaffen macht, der sich weigert, die Kosten für die Beerdigung des Vaters zu übernehmen. Und dann ist da noch der kleinwüchsige Fremde (Peter Dinklage aus "The Station Agent), der intime Details aus der Vergangenheit des Verstorbenen kennt - und selbst im Sarg landet. Einen der besten Auftritte in der Komödie mit Mut zur Peinlichkeit hat der Amerikaner Alan Tudyk ("Serenity"). Er spielt das unfreiwillige Drogenopfer Simon, das glaubt, Stimmen aus dem Sarg zu hören.

Regisseur Frank Oz ("In&Out", "The Score") läuft mit seiner rabenschwarzen und irrwitzigen Komödie "Sterben für Anfänger" zur Hochform auf. Mit seinem außergewöhnlichen Darstellerensemble hat er einmal mehr bewiesen, dass Komödien aus England auch ohne Hugh Grant auskommen.

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