Starbuck

Komödie, CDN 2011
142 seiner Kinder wollen David kennenlernen

142 seiner Kinder wollen David kennenlernen

Die turbulente Komödie des kanadischen Regisseurs Ken Scott handelt von einem Mann, der vor zwanzig Jahren durch Samenspenden zum unfreiwilligen Vater von 533 Kindern geworden ist und sich nun mit einer Horde Kindern konfrontiert sieht, die ihren Daddy kennenlernen wollen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Anti-Held David (Patrick Huard), der sein Leben nicht in den Griff bekommt. Ohne berufliche Perspektive verdient er sein Geld als Fahrer in der Fleischhauerei seiner Brüder. Nebenbei versucht er Hanf anzubauen, schuldet dubiosen Männern Geld und meldet sich nur sporadisch bei seiner Freundin. Als diese schwanger wird, möchte sie das Kind lieber alleine großziehen, als auf ihren verantwortungslosen Freund zu bauen. "Du bist ein freier Mann. Du willst kein Kind", meint sie lakonisch. Doch es soll anders kommen.

Plötzlich steht unerwartet ein Anwalt vor Davids Tür. "Sie haben von 1988 bis 1990 Samen gespendet. Daraus sind 533 Kinder entstanden, von denen 142 sie kennenlernen wollen." Aus diesem ungewöhnlichen Plot macht Regisseur Ken Scott einen herzerwärmenden Wohlfühl-Film, der der Frage auf den Grund geht, was im Leben wirklich wichtig ist. David, plötzlich mit der Entscheidung konfrontiert, ob er Verantwortung übernehmen will oder nicht, sucht heimlich ein paar der inzwischen erwachsenen Kinder auf und mischt sich in ihr Leben ein - mit ungeahnten Folgen für beide Seiten.

Da ist der Fußballstar, dem er bei einem Spiel zujubelt, ein angehender Schauspieler, für den er als Barmann einspringt und die drogenabhängige Tochter, die er rettet und ins Krankenhaus bringt. Die Begegnungen mit seinen Kindern sind etwas ins Utopische stilisiert, aber das tut ihrer positiven Botschaft keinen Abbruch. Der Film transportiert einfache Botschaften wie "Man muss jedes Kind so annehmen wie es ist", ohne dabei je ins Kitschige abzudriften.

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