Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung

Action/Abenteuer, USA 1999
Star Wars betritt die dritte Dimension

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Die Erwartungen unter den "Star Wars"-Fans waren hoch im Jahre 1999, als 22 Jahre nach der Premiere von "Krieg der Sterne" eine weitere Folge der Reihe ins Kino kam. Entsprechend enttäuscht zeigten sich viele Besucher, die mit der Original-Trilogie des Science-Fiction-Spektakels groß geworden sind: "Episode I" fehlte das gewisse Etwas. Am Freitag kommt der Film erneut ins Kino - in 3D.

Georg Lucas hat überraschender Weise keine zusätzlichen Szenen eingefügt, um mit 3D-Effekten zu protzen. Dabei hatte der Regisseur und geistige Vater von "Star Wars" in der Vergangenheit nie Probleme gehabt, nachträglich an seinen Produktionen herumzubasteln - und dafür harsche Kritik vieler Fans einstecken müssen. "Episode I", das letzte nicht digital gedrehte Abenteuer der Serie, blieb für die 3D-Version inhaltlich unangetastet. Aber auch optisch bietet das Spektakel keine wirklichen Neuerungen. Trotz Raumtiefe ändert sich durch die nachträgliche Konvertierung wenig am Gesamteindruck, in nur wenigen Szenen kommt die dritte Dimension beeindruckend zur Geltung. Wobei allerdings gilt: "Star Wars" gehört auf die große Leinwand, egal in welcher Fassung.

"Episode I - The Phantom Manace" (Originaltitel) erzählt von einer Handelsblockade und einer Invasion auf den Planeten Naboo, durch die ein geheimnisvoller Drahtzieher im Hintergrund die galaktische Republik ins Chaos stürzen will. Die Jedis, eine Art spirituelle Ritter-Sekte, wollen dem entgegenwirken. Zwei von ihnen, Qui-Gon Jinn (Neeson) und Obi Wan (McGregor) stoßen auf Anakin Skywalker, einen Buben, in dem die "Macht" besonders stark ist. "Star Wars" ist letztendlich die Geschichte von Skywalker, der in "Episode III" zu einem der besten Filmschurken aller Zeiten mutiert - zu Darth Vader.

Lucas hat auf die "dunkle Bedrohung", dafür sei ihm gedankt, wesentlich bessere und liebevollere Abenteuer folgen lassen. Seine "Episode I" ist - 3D hin oder her - ein durchschnittlicher Kinderfilm mit ein paar spektakulären, an Videospiele erinnernden Szenen und in dem die meist gehasste Star-Wars-Figur Jar Jar Bings nervt. Den kommerziellen Triumph ("Die dunkle Bedrohung" spielte weltweit bisher mehr als 925 Millionen Dollar ein) wird Lucas in 3D wohl fortsetzen, zumal er die Serie nach der kürzlichen Veröffentlichung auf Blu-Ray irgendwann auch in 3D für die Heimanlage herausbringen wird.

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