Spy - Susan Cooper undercover

Action/Komödie, USA 2015
Susan muss sich im CIA-Außendienst profilieren

Susan muss sich im CIA-Außendienst profilieren

Einst bei den "Gilmore Girls" als aufkochende Sookie bekannt, hat sich Schauspielerin Melissa McCarthy in den letzten Jahren immer mehr zu einer Kinosaal-füllenden Comedy-Darstellerin entwickelt. In Paul Feigs neuester Komödie "Spy - Susan Cooper undercover" schlüpft sie in die Rolle einer bescheidenen Schreibtisch-Agentin, die die unverhoffte Gelegenheit erhält, sich als Spionin zu profilieren.

Mit Bradley Fine (Jude Law) hat die CIA einen der besten Agenten in ihren Reihen. Doch auch der beste Agent wäre nichts ohne seine mit ihm via Satellit verbundene Gehilfin, die ihn vor heranstürmenden Gegnern und Hindernissen warnt. Als Bradley bei einem gefährlichen Einsatz von Gegenspielerin Raina Boyanov (Rose Byrne) getötet wird, schlüpft Susan (McCarthy) kurzerhand in die Rolle der Agentin. Ihr Auftrag: Raina orten und beschatten. Schnell entpuppt sich daraus ein weit gefährlicheres Unterfangen, als ihr zunächst recht und lieb ist.

Verkompliziert wird die Jagd nach Raina ausgerechnet von einem Top-Agenten aus der eigenen Reihe: Rick Ford (Jason Statham) kommt nicht mit der Situation zurecht, dass Susan statt ihm für diese Mission ausgewählt wurde. So plötzlich der Einstieg in die Welt des Geheimdienstes auch ist, so kometenhaft wächst Susan mit ihrer Aufgabe und bereitet den Bösewichten stetiges Kopfzerbrechen.

Wilde Verfolgungsjagden, reißerische Sprüche und bitterböse Kontrahenten: All diese, aus diversen Agentenstreifen bekannten Eigenschaften haben sich nun mit der Komik von Filmen wie "Brautalarm" (2011) und "Taffe Mädels" (2013) vermischt - Werke, für deren Erfolg sowohl Regisseur Paul Feig als auch die Oscar-nominierte Melissa McCarthy verantwortlich zeichneten. Kein Wunder also, dass die beiden mit "Spy - Susan Cooper Undercover" nun auch bei der dritten gemeinsamen Zusammenarbeit weiter an ihrem Erfolgsrezept festhalten.

Dass McCarthy den selben komödiantischen Charakter verkörpert, den man schon von ihr gewohnt ist, stört dabei nur bedingt. Zu lustig sind die pointierten Slapstick-Einlagen, die nicht nur für Kopfschütteln, sondern gleichzeitig auch für Gelächter unter den Kinobesuchern sorgen werden.

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