Splice

Horror/Science Fiction, CDN/F 2009
Sarah Polley und Adrien Brody

Sarah Polley und Adrien Brody

Clive und Elsa sind privat ein Liebespaar, beruflich arbeiten sie als Naturwissenschafter eng zusammen. Beide haben sich mit Haut und Haaren einem Genforschungsprojekt verschrieben, das ihnen Weltruhm verspricht - die Erschaffung eines Lebewesens im Labor. Ab Freitag zeigt der kanadische Horror-Thriller "Splice", wie Clive und Elsa die Sensation gelingt und ob die beiden damit glücklich werden.

Natürlich werden die beiden nicht glücklich mit ihrer Entdeckung, schließlich hat Regisseur und Drehbuchautor Vincenzo Natali einen Horrorfilm inszeniert: Das im Labor gezeugte Kunstwesen, das mit der DNA einer Frau versehen wird, entwickelt ein Eigenleben, das schließlich zur sexuellen Versuchung und zur lebensgefährlichen Bedrohung für seine Schöpfer wird.

Neu ist die Geschichte nicht, sie erinnert an den legendären Frankenstein aus dem Horror-Klassiker von Mary Shelley. Doch das Wesen mit dem Namen Dren, das Clive und Elsa zum Leben erwecken, ist von ganz anderer Art als das von Frankenstein geschaffene Ungeheuer mit den berühmten Stöpseln am Hals. Dren ist als Baby zwar unberechenbar, aber auch niedlich und erinnert wohl nicht ganz zufällig an die unvergessliche Gestalt von Gollum aus Peter Jacksons Verfilmung von "Der Herr der Ringe".

Das erwachsen gewordene Wesen hat überwiegend weibliche Züge und wird von der 31-jährigen Französin Delphine Chaneac dargestellt, die Regisseur Natali als Idealbesezung sieht: "Sie ist eine wunderschöne junge Frau, aber sie hat zugleich etwas Androgynes."

"Splice" bietet spannenden Horror mit einem würdigen Ende: Das dramatische Finale mit Sex und Gewalt ist starker Tobak.

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