Sophie Scholl - Die letzten Tage

Drama/Kriegsfilm, D 2005
Der Anfang vom Ende der mutigen Sophie Scholl

Der Anfang vom Ende der mutigen Sophie Scholl

Die Geschwister Hans und Sophie Scholl gelten als herausragende Helden im Widerstand gegen das Nazi-Terrorregime von Adolf Hitler. In ihrem neuen Kinofilm "Sophie Scholl - Die letzten Tage" zeichnen Produzent Fred Breinersdorfer und Regisseur Marc Rothemund die Tapferkeit der jungen Frau nach.

Der Medizinstudent Hans Scholl und seine Schwester Sophie, die Biologie und Philosophie studierte, waren erst 25 beziehungsweise 22 Jahre alt, als sie von den Nazis hingerichtet wurden. Sie starben auf dem Schafott - zusammen mit ihrem Kommilitonen Christoph Probst (24). Die drei waren führende Mitglieder der studentischen Widerstandsgruppe "Weiße Rose" in München und hatten in Flugblättern zum Widerstand gegen das Nazi-Regime aufgerufen. Das sechste - und letzte - Flugblatt hatten die Geschwister Scholl am 18. Februar 1943 in der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität ausgelegt. Doch der Hausmeister sah sie, verschloss die Eingänge und holte die Gestapo.

Vier Tage später wurden die Geschwister Scholl und ihr Freund Probst in einem Schnellverfahren zum Tode verurteilt und noch am gleichen Tage hingerichtet. Der Präsident des berüchtigten Volksgerichtshofs, Roland Freisler, war eigens von Berlin nach München geeilt, um den drei Verhafteten kurzen Prozess zu machen. Das Verfahren hatte nicht das Geringste mit einem rechtsstaatlichen Prozess zu tun, die Hinrichtungen waren Morde der Nazis an politischen Gegnern.

Der Film zeigt das letzte konspirative Treffen der Gruppe vor dem sechsten Flugblatt, die Debatten der Studenten und dann die Verhaftungen am 18. Februar 1943. In fast atemberaubender Form stellt der auf der Berlinale mit zwei Bären ausgezeichnete Film (Marc Rothemund, Julia Jentsch) dann die beklemmenden Verhöre dar, denen Sophie Scholl stundenlang ausgesetzt ist.

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