Siegfried

Komödie/ , D 2005
Die Nibelungensage auf "lustig"

Die Nibelungensage auf "lustig"

Nach dem Erfolg seines "7 Zwerge"-Klamauks versucht Regisseur Sven Unterwaldt erneut, mit einem Comedy-Kinofilm einen Coup zu landen. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal ein großer und ein kleiner Held: "Siegfried" (Komiker Tom Gerhardt) und sein sprechendes Schweinchen.

Die Metapher ist deutlich: Anders als der berühmte Held der Vorlage, der Nibelungensage, fällt Siegfried nicht einer Intrige tödlich zum Opfer, sondern wird gerettet - nach der neuen Version hat er eben "Schwein gehabt". Es sei der Punkt gekommen, die Geschichte so zu erzählen, "wie sie wirklich ist: Lustig und rheinisch", sagte Gerhardt.

Der Blödelbarde, dessen rheinischer Slang zum Markenzeichen wurde, hat auch das Drehbuch geschrieben. Die Idee für den Stoff kam von Co-Autor und Produzent Herman Weigel. Die heitere Neuversion des Heldenepos entwickelte Gehardt am Pool in Rio de Janeiro. Mit im Boot saß neben Gerhardt, Weigel und Unterwaldt der Erfolgsproduzent Bernd Eichinger.

Gerhardt spielt den jungen, starken Siggi, der in seiner Tollpatschigkeit so manche Katastrophe anrichtet. Dabei ist er von einer solchen Naivität und Unschuld geschlagen, dass ihm keiner richtig böse sein kann. Als er eines Tages auf seinem fröhlichen Streifzug durch den Wald die hübsche Kriemhild (Dorkas Kiefer) erblickt, ist es um ihn geschehen: Er setzt alles daran, ins Schloss der Prinzessin zu kommen und ihr Herz zu erobern. Für sie riskiert er nicht nur in der gefürchteten Drachenhöhle sein Leben, sondern kämpft noch gegen viele andere Hindernisse.

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