Shrek 2

Komödie/ , USA 2004
Shrek und Fiona feiern ihre Hochzeit

Shrek und Fiona feiern ihre Hochzeit

"Und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende", heißt es im Märchen. Solche nebulosen Happy Ends lässt "Shrek 2" nicht gelten. Denn der parodistische Märchentrickfilm "Shrek" war ein derartiger Renner, dass die Dreamworks-Studios ihrem netten, rotzgrünen Ungeheuer und seiner Prinzessin keine Ruhe gönnen mochten.

Der noch ungeheuerlichere Erfolg dieser Fortsetzung an amerikanischen Kinokassen lässt bereits eine ganze Shrek-Serie erahnen. Da im ersten Teil schon alle Drachen und Diktatoren besiegt sind, das meiste Grimm'sche Märchenpersonal durch den Kakao gezogen wurde, und Shrek, der Oger - laut Märchenlexikon ein Menschenfresser -, glänzend rehabilitiert wurde, bespiegeln die Filmemacher nun im zweiten Teil das eigene Hollywood-Milieu.

Kaum zurückgekehrt von den Flitterwochen, werden Shrek und Gemahlin Fiona von ihren Eltern ins Reich "Weit Weit Weg" eingeladen. Der Name steht in großen Lettern an einem Berghang, und überhaupt ist dieses teure Pflaster - samt "Versachery"-Boutiquen und überlangen Kutschen - eine bloße Karikatur des eitlen Beverly Hills. So nimmt nicht Wunder, dass Fionas königliche Eltern von dem rülpsenden Unhold an der Seite ihrer Tochter nicht begeistert sind. Und auch Fiona, nun Vollzeit-Oger, hatten sie nicht so "vollschlank" in Erinnerung. Eine fiese Fee sät zusätzlich Zwietracht, will sie Fiona doch mit ihrem Sohn "Prince Charming" verkuppeln.

Von der allerersten Sekunde an sieht sich der Zuschauer einem Feuerwerk von Situationskomik, Slapstick, ironischen Dialog-Duellen, gut gelaunten Popkultur-Referenzen und absurden Einfällen ausgesetzt: Ein grandioser Unfug, der nicht nur in dieser Kinosaison seinesgleichen sucht.

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