Sharkwater - Wenn Haie sterben

Dokumentation, CDN 2006
Doku wirbt um Sympathie für den Seeräuber

Doku wirbt um Sympathie für den Seeräuber

Haie einmal nicht als Räuber und Menschenfresser darzustellen, sondern als Opfer der Menschen, ist das Anliegen der engagierten Dokumentation "Sharkwater - Wenn Haie sterben", des kanadischen Fotografen Rob Stewart. Sein Film ist zur Liebeserklärung an jene Tiere geraten, die millionenfach verstümmelt und getötet werden, so dass der Bestand vieler Haiarten heute bedroht ist.

Stewart veranschaulicht, dass die Dämonisierung dieser Raubfische in keinem Verhältnis zu ihrer Gefährlichkeit steht: "Fünf Haiopfer im Jahr", so schreibt blickpunktfilm.de, "selbst Getränkeautomaten fordern mehr Tote." Sehr emotional, mitunter polemisch zieht Stewart, der in seinem Film auch einen Skandal der Fischmafia aufdeckt, gegen die gewissenlose Ausrottung der Tiere zu Felde.

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