Selbstgespräche

Komödie/Drama, D 2008
Sascha (Brückner) wird von Harms (Zirner) gecoacht

Sascha (Brückner) wird von Harms (Zirner) gecoacht

Regisseur Andre Erkau beschreibt in seinem neuen Werk "Selbstgespräche" mit Maximilian Brückner, August Zirner und Antje Widdra in den Hauptrollen mit humorvoller Leichtigkeit das Schicksal gescheiteter Existenzen vor dem Hintergrund eines Callcenters. Erkau wurde für seinem Film mit dem 29. Max Ophüls Preis ausgezeichnet.

Sascha ist von seinem Durchbruch als Showmaster überzeugt. Adrian träumt von einer Frau, die ihn versteht. Marie hofft auf eine Anstellung als Architektin. Die drei Menschen sitzen in ein und demselben Callcenter. Sascha, Adrian und Marie versprechen potenziellen Kunden eine Super-Flatrate zu beispiellosen Konditionen. "Jeder neue Anruf ist eine neue Chance" lautet das Motto ihres Chefs Richard Harms. Sein Beruf ist sein Leben, seine Ehe ist ein Trümmerhaufen. Eines Tages sehen sich die Mitarbeiter des Callcenters mit neuen Problemen konfrontiert: Innerhalb von vier Wochen müssen die Verkaufszahlen um fünf Prozent gesteigert werden, sonst droht der Abteilung die Schließung.

In "Selbstgespräche" wird ein Call-Center zum Mikrokosmos der Gesellschaft, deren Sprachlosigkeit im Zeitalter der totalen Vernetzung immer offenkundiger wird. Andre Erkau verfolge mit zärtlicher Ironie gescheiterte Existenzen, die sich nicht unterkriegen lassen wollen, hieß es in der Begründung der Jury, die 2008 den renommierten Max Ophüls Preis an den Regisseur verlieh.

Kinotipps
Die Kanadische Reise

Die Kanadische Reise

Kleine Lügen, große Geheimnisse!

Kinotipps
Abschied von den Eltern

Abschied von den Eltern

Eindlingliche Schilderung einer Flucht vor den Nazis

Kinotipps
Meine teuflisch gute Freundin

Meine teuflisch gute Freundin

Gewitzte Teenie-Komödie

Kinotipps
Fate/Stay Night: Heaven's Feel - I. Presage Flower

Fate/Stay Night: Heaven's Feel - I. Presage Flower

Anime-Schlacht um den heiligen Gral

Kinotipps
Am Strand

Am Strand

Liebesdrama im prüden England der 1960er-Jahre

Kinotipps
Nicht ohne Eltern

Nicht ohne Eltern

Eine herzliche Liebeserklärung an einen „Verrückten“