Schlafkrankheit

Drama, D/F/NL 2011
Ein Film über Entwicklungshilfe und Entscheidungen

Ein Film über Entwicklungshilfe und Entscheidungen

Das Drama "Schlafkrankheit" von Regisseurs Ulrich Köhler schildert, wie ein deutscher Arzt mit der Frage ringt, ob er nach dreißig Jahren Afrika verlassen und nach Deutschland zurückgehen soll. Köhlers Film erhielt dieses Jahr auf der Berlinale den Silbernen Bären für die beste Regie.

Der deutsche Arzt Ebbo Velten lebt in Jaunde, der Hauptstadt Kameruns, und betreut ein medizinisches Projekt gegen die Schlafkrankheit. Noch steht ihm seine Ehefrau Vera zur Seite, doch möchte sie zurück nach Deutschland, wo auch die gemeinsame 14-jährige Tochter zur Schule geht. Ebbo sieht sich gezwungen, sein Leben in Afrika aufzugeben, andernfalls verliert er seine geliebte Frau. Doch mit jedem Tag wächst seine Angst vor der Rückkehr in ein Land, das ihm fremd geworden ist. Einige Jahre später: Alex Nzila, ein französischer Arzt mit kongolesischen Wurzeln, reist nach Kamerun. Er soll ein Entwicklungsprojekt betreuen. Schon lange hat Nzila nicht mehr den Kontinent betreten. Doch zu seinem Entsetzen trifft er dort keinen einzigen Arzt an...

Ob das derzeitige System der Entwicklungshilfe für die afrikanischen Staaten ein Segen oder ein Fluch ist, wird in "Schlafkrankheit" nicht beantwortet. "Ich habe keine Lösung, meine Position ist ambivalent", sagte Regisseur Ulrich Köhler im Interview.

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