SAW

Thriller/Horror, USA 2004
Der Mörder kam, SAW und siegte

Der Mörder kam, SAW und siegte

Zwei Männer erwachen in einem heruntergekommenen Waschraum, in gegenüberliegenden Ecken angekettet an Rohre. In der Mitte liegt ein lebloser Mann in einer Blutlache. Schnell wird beiden klar: Ein Perverser spielt sein Spiel mit ihnen - nur einer wird den Raum lebend verlassen.

Die Eröffnungsszene des Thrillers "SAW" ist ebenso eindeutig wie verstörend - keine Einführung der Figuren, kein Herantasten an den Filmstoff, der Zuschauer wird mitten hinein geworfen in eine traumatische Serienkiller-Geschichte. Im Spielfilmdebüt des australischen Regisseurs James Wan steht nicht die kriminalistische Suche nach dem Serienmörder im Vordergrund, auch nicht die Suche des Täters nach neuen Opfern; die Story wird aus Sicht der zutiefst verunsicherten Männer erzählt: Familienvater Lawrence Gordon (Cary Elwes) und der junge Fotograf Adam (Debütant und Co-Autor Leigh Whannell) können sich nicht erklären, warum gerade sie aufeinander losgelassen werden. Doch allmählich wird in Rückblenden und Erzählungen klar, dass beide nicht zufällig vom "Jigsaw-Killer" ausgewählt wurden, der Menschen fängt und in ausweglose Situationen bringt.

"Nach Sieben kommt nicht Acht, sondern SAW", schrieb die Filmzeitschrift "Cinema" in Anspielung auf den Thriller-Klassiker "Sieben" mit Brad Pitt und Morgan Freeman. Parallelen gibt es durchaus: Dort wählt ein Serienmörder seine Opfer nach den sieben Todsünden aus und "bestraft" sie entsprechend. Auch in "SAW" rechtfertigt sich der Täter moralisch: Menschen, deren bisheriges Leben ziel- und zwecklos war, sollen den Wert des Lebens erkennen, indem sie darum kämpfen.

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