Sag es mir Dienstag

/ , A 2007
Impressionistische Arbeit von Astrid Ofner

Impressionistische Arbeit von Astrid Ofner

"Sag es mir Dienstag" ist von Astrid Ofner in Szene gesetzt worden, die Anfang der 90er Jahre die "Antigone" in der Inszenierung von Jean-Marie Straub und Daniele Huillet spielte. Dass diese beiden Kapazunder auch filmische Vorbilder sein dürften, offenbart ihre impressionistische Arbeit zu Briefen von Franz Kafka an Milena Jesenska.

Im Juli 1920 war Frank Kafka für ein paar Tage in Wien und verbrachte die meiste Zeit mit Milena Jesenskà. Von der Zeitspanne davor und danach bleiben Liebesbriefe und Tagebuchaufzeichnungen. Astrid Ofner hat sich für ihre filmische Spurensuche mit den Aufzeichnungen beschäftigt.

Ofner filmte mit einer Handkamera auf Super-8, in Schwarzweiß und brüchigen Farben. Sylvie Rohrer liest Kafkas Briefe mittels Off-Kommentar. Ofners Film ist dramaturgisch gut strukturiert, die Bilder wirken frei assoziiert, aber dennoch nahe an den Texten. Dabei entsteht ein Wien Anfang des 20. Jahrhunderts, das voller Geheimnisse ist - und das an vier Tagen für Kafka und Jesenska wohl die Welt bedeutet hat.

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