Safe Haven

Drama/Romanze, USA 2013
Großes Gefühlskino von Lasse Hallström

Großes Gefühlskino von Lasse Hallström

Ein Mann, eine Frau, ein dunkles Geheimnis und die traumhafte Kulisse einer amerikanischen Küstenkleinstadt: Regisseur Lasse Hallström bringt mit "Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht" die Geschichte nach dem Roman von Bestsellerautor Nicholas Sparks hochromantisch, aber auch spannungsgeladen auf die Leinwand.

Southport, ein malerisches Küstenstädtchen im US-Bundesstaat North Carolina: Weiße Gartenzäune, konstanter Sonnenschein und kleine Boote, die fröhlich auf den Wellen schaukeln. In dieser Kleinstadtidylle inszeniert Hallström die Geschichte der geheimnisvollen und wortkargen Schönheit Katie Feldmann (Julianne Hough), die hier ein neues, ruhiges Leben beginnen will. Sie mietet sich ein marodes Häuschen im Wald und beginnt als Kellnerin im Hafen-Diner zu arbeiten. Doch mit der Ruhe ist es hier nicht so einfach. Die südstaatliche Freundlichkeit der Menschen irritiert und überrumpelt sie.

Wer bei Katie nicht locker lässt, ist der hilfsbereite Witwer und Eigentümer eines kleinen Lebensmittelladens Alex Wheatley (Josh Duhamel). Er und seine beiden Kinder, die aufgeweckte Lexi (Mimi Kirkland) und der stille Josh (Noah Lomax), erwärmen Katies Herz und sie beginnt langsam, wieder Vertrauen zu den Menschen in ihrer Umgebung zu fassen. Auch mit ihrer Nachbarin Jo, sympathisch dargestellt von "How I Met Your Mother"- Star Cobie Smulders, beginnt sich Katie anzufreunden. Doch ein dunkles Geheimnis umgibt die kühle Blonde. Als in der Polizeistation in Southport auch noch ein Steckbrief mit ihrem Foto auftaucht, auf dem sie unter anderem Namen wegen Mordes gesucht wird, ist es mit der Südstaatenidylle endgültig vorbei.

Nicholas Sparks gilt als Hitgarant im Bereich der Liebesromane. "Safe Haven" ist die achte Romanverfilmung des Bestsellerautors ("Message in a Bottle"). Für Regisseur Hallström ("Gottes Werk und Teufels Beitrag") ist dieser Film bereits die zweite Sparks-Verfilmung, 2010 inszenierte der Schwede "Das Leuchten der Stille". Die Geschichte wird gefühlvoll erzählt, auf die eine oder andere klischeehafte Szene wie die romantische Tanzeinlage oder das Laufen durch strömenden Regen hätte aber getrost verzichtet werden können.

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