Run, Fatboy, Run

Komödie/ , GB/USA 2007
Dennis trainiert fleißig für den Marathon

Dennis trainiert fleißig für den Marathon

Die Komödie "Run, Fatboy, Run" von Regisseur und "Friends"-Star David Schwimmer tischt dem Zuseher abseits jeder realistischen Erfahrung ein Filmmärchen auf, in dem ein Dummkopf eine wunderschöne Frau erobert - besser gesagt zurückerobert. Dieser ist Dennis (Simon Pegg), der als Wachmann in einem Dessouladen tätig ist und seinen minimalen Lohn in Pokerrunden verspielt.

Kurz vor seiner Hochzeit flüchtet Dennis aus der Kirche und lässt seine schwangere Braut Libby vor dem Altar sitzen. In den nächsten Jahren bereut er seine Entscheidung und kümmert sich auch liebevoll um den gemeinsamen Sohn, doch Libby ist nicht mehr interessiert an ihm. Erst als sie ihren neuen Verlobten Whit vorstellt, beginnt Dennis um sie zu kämpfen. Um Libby zu zeigen, dass er sich geändert hat, will er den sportlichen Whit beim Marathon schlagen.

Da erscheint das Bäuchlein, die Dennis anfangs vor sich her trägt, noch als sein geringstes Problem. Es könnte gut sein, dass Libby - die grazile Thandie Newton - ihn am Ende weniger aus Liebe denn aus purem Mitleid wieder aufsammelt. Simon Pegg, der seit den anarchisch-rasanten Komödien "Shawn of the Dead" und "Hot Fuzz" als größte britische Comedy-Hoffnung gilt, gibt erneut den peinlichen Antihelden, der nichts auf die Reihe bekommt.

Der New Yorker David Schwimmer verlegte das Originaldrehbuch in ein pittoreskes London, filmt beiläufig Sehenswürdigkeiten und würzt sein Kinodebüt mit anti-amerikanischem Ressentiment. Seine Inszenierung balanciert geschickt zwischen gelegentlich unappetitlichem Klamauk und nuancierteren Charakteren und setzt im Zweifelsfall auf charmanten Galgenhumor statt auf brüllende Lacher.

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