Rosi, Kurt und Koni

Dokumentation, A 2014
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Rund eine Million Österreicher haben eklatante Lese- und Schreibschwächen. Regisseur Hanne Lassl begleitet in seiner Dokumentation "Rosi, Kurt und Koni" drei dieser Menschen in einer von Schrift und Vorschriften geprägten Welt.

Es gilt in unserer Gesellschaft als normal, lesen und schreiben zu können. Und trotzdem verfügen in Österreich rund eine Million Menschen nur über sehr rudimentäre Lese- und Schreibkompetenzen. Im Alltag fällt das kaum auf - und oft gelingt es den Betroffenen, sich aus verfänglichen Situationen herauszumanövrieren. Dokumentarfilmer hat sich zwei Jahre Zeit genommen, um seine Protagonisten Rosi, Kurt und Koni durch ihren Alltag zu begleiten.

Der Film erzählt von ihren Wünschen, blickt humorvoll auf ihre Stärken, lässt uns in manchen Momenten schmunzeln über ihre Schwächen. Und sie besuchen Kurse der Basisbildung, um das zu erlernen, was sie in neun Pflichtschuljahren nicht gelernt haben. Aber nie werden Rosi, Kurt und Koni vorgeführt. Vielmehr begleitet der Film sie in ihrem Kampf um Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

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