Ride with the Devil

Drama/Romanze, USA 1999

Seit seinem ersten Film "Pushing Hands" ist der taiwanesisch-amerikanische Regisseur Ang Lee Garant für Spitzenfilme. Und auch sein neuestes Werk "Ride with the Devil" enttäuscht nicht: Ein ergreifender Film über Freundschaft, Liebe und die Abgründe der Menschheit. ****

1861, zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs, lässt sich Jake, ein deutscher Immigrantensohn, von seinem Jugendfreund Jack überreden, sich den "Bushwackers" anzuschließen. Eine Entscheidung, für die er noch Jahre später Konsequenzen tragen muss, denn diese wilde Miliz ist berühmt-berüchtigt für ihre halsbrecherischen Überfälle auf die Truppen des Norden. Bei all dem Elend findet er bloß im Sklaven Daniel, der an der Seite des Weißen George Clyde kämpft, einen Freund und Verbündeten. Als sich im Winter 62 die Einheit trennt und in Verstecken überwintert, spendet die junge Witwe Sue Lee den Soldaten etwas Trost. Doch mit dem Frühling warten die Schlachten wieder auf die jetzt zersplitterte, zerstrittene Truppe. Das Ende der "Bushwackers" ist nur noch eine Frage der Zeit...

"Ich wuchs in Taiwan auf, wo ältere Menschen sich immer beklagt haben, dass die Jungen amerikanisiert werden", so der vielfach ausgezeichnete Lee, "als ich Daniel Woodrells Buch 'Woe to Live On' las, auf dem 'Ride with the Devil' basiert, erkannte ich, dass eigentlich der Amerikanischen Bürgerkrieg daran Schuld ist. Damals gewannen die Yankees nicht nur ihre Herrschaft, sondern es war auch ein Triumph für einen ganzen Lebens- und Denkstil."

Kinotipps
Die Kanadische Reise

Die Kanadische Reise

Kleine Lügen, große Geheimnisse!

Kinotipps
Abschied von den Eltern

Abschied von den Eltern

Eindlingliche Schilderung einer Flucht vor den Nazis

Kinotipps
Meine teuflisch gute Freundin

Meine teuflisch gute Freundin

Gewitzte Teenie-Komödie

Kinotipps
Fate/Stay Night: Heaven's Feel - I. Presage Flower

Fate/Stay Night: Heaven's Feel - I. Presage Flower

Anime-Schlacht um den heiligen Gral

Kinotipps
Am Strand

Am Strand

Liebesdrama im prüden England der 1960er-Jahre

Kinotipps
Nicht ohne Eltern

Nicht ohne Eltern

Eine herzliche Liebeserklärung an einen „Verrückten“