Retour en Normandie

Dokumentation, F 2007
Philibert fängt die Atmosphäre des Dorfes ein

Philibert fängt die Atmosphäre des Dorfes ein

30 Jahre nachdem er als Regieassistent für René Allio an dem Film "Moi, Pierre Revière ayant egorge ma mère, ma soeur et mon frère" (1976) mitgewirkt hatte, kehrt Filmemacher Nicolas Philibert in "Retour en Normandie" an den Drehort zurück, um die damaligen Laiendarsteller - vorwiegend Bauern - zu treffen.

Am 3. Juni 1835 hatte Pierre Rivière, ein Bauernsohn aus einem Dorf in der Normandie, seine Familie ermordet. Um den historischen Ereignissen möglichst nahe zu kommen, hatte sich René Allio in den 70er Jahren dazu entschlossen, jede Rolle von Einwohnern des Dorfes verkörpern zu lassen, in dem 140 Jahre zuvor die schreckliche Bluttat begangen wurde. Nicolas Philibert war damals 24 Jahre alt und Allios Regieassistent.

30 Jahre später kehrt Filmemacher Philibert in die Normandie zurück und spricht mit den Menschen, die für Allio als Laiendarsteller vor der Kamera standen. Der Regisseur selbst spricht die Off-Stimme und tritt auch selbst hin und wieder vor die Kamera.

Die Dorfbewohner erzählen von ihren Erinnerungen an die Dreharbeiten. Gleichzeitig hält Philibert die Atmosphäre fest, in der sie heute leben. Außerdem beleuchtet er, wie sehr die kurze Erfahrung des Films das weitere Leben der Menschen verändert hat und ob sie drei Jahrzehnte später an diesen Erinnerungen hängen. Gleichzeitig ist die Dokumentation eine Hommage an den 1995 verstorbenen René Allio.


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