Resident Evil: Retribution

Action/Horror, D/CDN 2012
Jovovich kämpft als Alice erneut gegen Zombies

Jovovich kämpft als Alice erneut gegen Zombies

Seit zehn Jahren treibt ein Virus in der Science-Fiction-Horrorreihe "Resident Evil" sein Unwesen. Mit viel Gewalthorror und Spezialeffekten kommt nun auch der fünfte Teil der Actionsaga "Resident Evil: Retribution" von Paul W.S. Anderson in die Kinos - und das in 3D. Andersons Ehefrau Milla Jovovich kämpft wieder als Alice gegen Zombies und zähnefletschende Monster.

Freunde von "Resident Evil" erleben so eine Art "Best of" dieser Geschichte um den Kampf gegen das Böse und für das Überleben der Menschheit. Alice hilft in der Eingangssequenz mit einem Vortrag denjenigen, die noch nie etwas von "Resident Evil" gehört haben. Es geht um ein außer Kontrolle geratenes Virus des skrupellosen Biowaffenproduzenten Umbrella, das Menschen in gefährliche Monster verwandelt.

Das neue Werk beginnt schon spektakulär mit einer rückwärts abgespielten Zeitlupenszene. Als Auftakt dient nach guter Tradition die Schlussszene von "Resident Evil: Afterlife" - auf einem riesigen Ozeanschlepper. Protagonistin Alice, die gegen das böse Virus immun ist, kommt in ein neues unterirdisches Superlabor der Umbrella Corporation auf der russischen Halbinsel Kamtschatka. In bewährter Weise erledigt sie mit Science-Fiction-Waffen ganze Armeen von Zombies und Ungeheuern, trifft alte Weggefährten und Feinde wieder und bahnt sich erstmals als Mutter der kleinen, auch im richtigen Leben tauben Becky den Weg in eine zweifelhafte Freiheit. Zu den Höhepunkten zählen die Jagdszenen mit faschistisch anmutenden Untoten und einem Sauriermonster auf dem Roten Platz in Moskau um das Nobelkaufhaus GUM. Der Einkaufstempel wird letztlich genauso von einer gigantischen Flutwelle weggerissen wie der Kreml.

"Resident Evil" bietet einprägsame Bilder mit ausgeklügelter Farbdramaturgie: Die Stimmung schwankt zwischen dem grellen Licht der sterilen UmbrellaCorporation, den Aufnahmen von New York und Tokio und der kalten fürchterlichen Dunkelheit des russischen Eismeers. Den Augen seiner Fans gönnt Anderson durch die dicht gesetzte Action kaum eine Ruhepause in den rund anderthalb Stunden - bis zum Finale mit einer Endzeitstimmung in der US-Hauptstadt Washington.

Regisseur Anderson konzentriert sich in "Resident Evil: Retribution" auf blutspritzende Gefechte in 3D-Hochglanz mit viel Weitwinkeloptik und Liebe zum Detail mit Spezialeffekten, die kaum Wünsche offen lassen.

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