Putty Hilll

Drama, USA 2010
Menschen im Visier

Menschen im Visier

Matthew Porterfields Film "Putty Hill" schildert auf semidokumentarische Weise das Milieu von Teenagern, die einen Traum vom Ausbruck aus dem Leben in der Vorstadt haben. Improvisation (ein fünfseitiges Szenario statt eines Drehbuchs) und kaum Budget (20.000 Dollar) waren die Produktionsbedingungen bei dem Streifen.

Statt des Gefühlslebens einzelner Protagonisten porträtiert er eine ganze Nachbarschaft in seiner Heimatstadt Baltimore, Jugendliche aus "weißen Arbeiterklassen-Familien", wie der Regisseur sagt. "Putty Hill" hat den Anschein eines Dokumentarfilms, porträtiert werden "echte" Menschen mit "falschen" Dialogen. Porterfield lässt den Laiendarstellern Freiraum, gibt ihnen eine narrative Linie vor, und bringt sich aktiv in den Film ein, indem er sie interviewt. Der Film setzt einen Tag vor der Beerdigung des Mittzwanzigers Cory an, der zuvor an einer Überdosis Heroin gestorben war.

Angehörige, Freunde und Bekannte aus seinem Umfeld erinnern sich an Momente mit Cory, sprechen über ihr eigenes Leben, das zumeist von Arbeitslosigkeit, Drogen, Gewalt und dem Wunsch eines besseren Lebens weit weg von Zuhause geprägt ist. Leider wirkt Porterfields Technik distanziert und schwer greifbar, nur Geduld und Verständnis wird dem Zuseher "Putty Hill" nahebringen können.

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