Planet der Affen - Revolution

Action/Drama, USA 2014
Die Affen auf dem Kriegspfad

Die Affen auf dem Kriegspfad

Seit Mensch und Affe zuletzt aufeinandertrafen sind einige Jahre vergangen. In "Planet der Affen - Prevolution" war die Menschheit durch ein Virus dezimiert worden, zugleich hatten sich die Primaten vom Menschen emanzipiert; Schimpanse Caesar hatte sie in die Freiheit geführt. Nun kommt Matt Reeves "Planet der Affen - Revolution" eine Fortsetzung in die Kinos.

Man schreibt das Jahr 2026. Ein Großteil der Menschheit wurde durch ein vor Jahren freigesetztes Virus dahingerafft, der kleine Rest haust in postapokalyptisch anmutenden, städtischen Ruinen. Derweil haben sich die Primaten unter Caesars Ägide in ein Waldgebiet außerhalb von San Francisco zurückgezogen. Orang-Utans, Gorillas, Schimpansen und Bonobos, 2.000 Affen, leben hier friedlich beieinander, in einer so stolzen wie beeindruckenden Festung.    

Nach einer fast 20-minütigen, hübsch fotografierten und mit viel Empathie erzählten Exposition und Annäherung an die Affenzivilisation kommt es dann doch zum erneuten Kontakt zwischen Mensch und Primat. Ein kleiner Trupp hat San Francisco verlassen, um in den Wäldern nach einem alten Kraftwerk zu suchen. Die in der kalifornischen Stadt zusammengerotteten Überlebenden möchten endlich wissen, ob es noch anderswo Menschen gibt, die die Pandemie überstanden haben, dazu aber braucht man Strom. Das Aufeinandertreffen geht mächtig schief, einer der Menschen verliert die Nerven, und es fällt ein erster Schuss. Caesar kann zwar mit seiner besonnenen Art zunächst für Ruhe sorgen unter den teils auf Rache sinnenden Mitprimaten, schnell aber wird klar, dass Mensch und Affe um eine gewaltsame Klärung der Machtverhältnisse kaum herumkommen werden.    

Wie schon "Prevolution" lebt auch das Sequel "Planet der Affen - Revolution" in besonderem Maße von der fantastischen, gleichsam fotorealistischen und lebensechten Darstellung der Affen. Wobei erneut Andy Serkis' Performance hervorzuheben ist, der seinen Caesar wahrhaft zum Leben erweckt. Teils gelingt es dem Mimen nur über das Spiel seiner Augen Caesars Gefühle darzustellen. Der Film zeigt, wie weit das Performance-Capture-Verfahren gediehen ist - die Technik bei der Mimik und Körperbewegungen eines Darstellers (hier etwa die von Serkis) gescannt und auf eine digital generierte Figur (den Affen) übertragen werden.

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