„Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse“ [FILM]

Fantasy, USA, Großbritannien 2022
Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse

Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse

Teil 3 des „Harry Potter“-Spin-offs, aus der zauberhaften Welt von Bestseller-Autorin J. K. Rowling: Nach dem Rauswurf von Johnny Depp musste die Rolle des bösen Zauberers Gellert Grindelwald neu besetzt werden. Frisch dabei ist jetzt Mads Mikkelsen, der sich mit Albus Dumbledore (Jude Law) ein Magierduell der Sonderklasse liefert!

Inhaltsverzeichnis:


„Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse“ [Trailer]

Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse


Inhaltsangabe von „Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse“ (2022) – worum es in dem Film geht?

Wir erinnern uns an den Vorgänger „Phantastische Tier wesen: Grindelwalds Verbrechen“ (2018): Nachdem Gellert Grindelwald – damals noch in Gestalt von Schauspieler Johnny Depp – nach seiner Festsetzung mittels spektakulärer Aktion die Flucht gelang, ist in der Zauberwelt sogleich klar, dass es wohl nur einen Magier gibt, der dem mächtigen Bösewicht entgegentreten könnte: Albus Dumbledore (Jude Law), der in der Zauberschule Hogwarts als Dozent „Verteidigung gegen schwarze Künste“ unterrichtet. Doch der muss die Bitte der Zauberbürokraten, wenn auch nur widerwillig, ablehnen. Aus einem Grund, den er für sich behält, kann er nicht gegen Grindelwald antreten. Gleich zu Beginn von „Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse“, des dritten Abenteuers der im „Harry Potter“-Universum verorteten Fantasyreihe, erfahren wir genau, was hinter Albus Dumbledores Zögern steckt. Und zwar schon in der ersten Szene:

Nach Eklat mit Ex-Frau Amber Heard: Mads Mikkelsen ersetzt Johnny Depp

Da finden wir uns in der Muggel-Welt in einem schicken Restaurant wieder. Albus bestellt eine Tasse Tee. Er erwartet jemanden. Es ist Gellert Grindelwald (Mads Mikkelsen ersetzt Johnny Depp; nachdem zwischen ihm und dessenEx-Frau Amber Heard ein hässlicher Rosenkrieg entbrannte fiel Depp bei vielen Filmstudios in Ungnade), der sich schließlich zu ihm an den Tisch setzt. Schnell ist klar: Die beiden verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die von großen Gefühlen geprägt war. Wie sich herausstellt, war Albus einst leidenschaftlich in Gellert verliebt. Sie hatten große Pläne für die Zukunft, wollten gemeinsam etwas verändern, die Welt aus den Angeln heben. Doch dann entwickelten sich ihre Ambitionen diametral auseinander. Während Albus für eine friedliche Koexistenz mit den Muggeln (also Nicht-Magiern) eintrat, wollte Gellert den Menschen den Krieg erklären und eine Herrschaft der Magier installieren. Genau diesen Traum möchte er immer noch umsetzen. Albus will es ihm ihrer früheren Freundschaft willen ausreden, stößt aber auf taube Ohren.

Weltkrieg lässt grüßen: Zauberer wollen Muggel unterjochen

Das Treffen endet ergebnislos – und lässt Dumbledore nachdenklich zurück. Während Gellert neue Anhänger um sich schart und seine dunklen Pläne vorantreibt, beginnt der allseits angesehene Hogwarts-Lehrer ebenfalls Pläne zu schmieden. Er weiß um die Gefahr, die von dem charismatischen Zauberer, seinem alten Freund, ausgeht und befürchtet, dass es Grindelwald tatsächlich gelingen könnte, die Macht in der Zauberer- und Muggelwelt an sich zu reißen, wenn ihn keiner stoppt. Doch Albus weiß auch: Allein wird er Grindelwald nicht aufhalten können. Ein magischer Schwur macht es beiden unmöglich, in einer direkten Konfrontation gegeneinander anzutreten. Würden sie es trotzdem tun, könnte der Schwur sie beide töten. Also beschließt er seinerseits, eine Truppe treuer Gefährten um sich zu versammeln. Zu diesen gehören neben dem Magiezoologen Newt Scamander (Eddie Redmayne) dessen Muggel-Freund Jacob (Dan Fogler), Professor Eulalie Hicks (Jessica Williams), Newts Bruder Theseus (Callum Turner), der fürs Magie-Ministerium arbeitet, der französische Zauberer Yusuf Kama (William Nadylam) und Newts patente Assistentin Bunty Broadacre (Victoria Yeates).

Newt Scarmander vs. Gellert Grindelwald

Da Gellert Grindelwald neuerdings auch die Fähigkeit besitzt, in die Zukunft zu schauen, um so die Aktionen seiner Feinde rechtzeitig torpedieren zu können, schickt Albus jeden von ihnen auf mehr oder weniger gefährliche Missionen, bei denen Newt und seine Truppe neben magischen Tierwesen auch die furchterregend fanatischen Anhänger Grindelwalds kennenlernen. Nach einigen Scharmützeln bahnt sich bald ein offener Kampf zwischen Gut und Böse an, dem sich auch Dumbledore nicht entziehen kann – und bei dem auch sein Bruder Aberforth (Richard Coyle) und der finstere Credence (Ezra Miller) eine Rolle spielen …


Kritik zum Film „Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse“

J. K. Rowling schuf aus dem titelgebenden Hogwarts-Schulbuch „Phantastische Tierwesen & wo sie zu finden sind“ eine völlig neue, den „Harry Potter“-Geschichten nicht nachstehende Zaubererwelt mit tollen Figuren, die ganz viel Potter-Flair versprühen. Tatsächlich werden Fans der erfolgreichen Zauber-Saga aufjubeln, sobald die Handlung in die Zauberschule Hogwarts wechselt. Neue Schauplätze entführen uns aber auch in die deutsche Zauberwelt der 30er sowie nach Bhutan.

Teil 1 („Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ von 2016) ist Newts Geschichte, Teil 2 („Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ von 2018) gehört Grindelwald, Teil 3 der „Phantastischen Tierwesen“-Reihe zeigt sich eindeutig als Dumbledores Abenteuer. Jude Law als junger Meistermagier ist das pochende Herz des Films, drückt ihm mit massig Charisma und stiller Intensität seinen Stempel auf. Nachdem der zweite Teil für viele sogar eine Spur zu düster geraten war, hält „Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse“ die Balance zwischen hell und dunkel um einiges besser. Ausstattung, Kamera, Effekte, Inszenierung und Witz sind wieder vom Feinsten. Kurz: Ein fantastisches Sequel, das Lust auf mehr macht.

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