Paris je t'aime

Romanze/ , FL/CH/D/F 2006
Episodenfilm als Starparade

Episodenfilm als Starparade

18 Mini-Filmchen über Paris, genau so viele wie Arrondissements, haben Regie-Größen wie Olivier Assayas, Alfonso Cuaron, den Brüder Coen, Walter Salles, Alexander Payne, Tom Tykwer oder Gus van Sant gedreht. Selten traf der Spruch von "Viele Köche verderben den Brei" so sehr zu wie auf den Episodenfilm "Paris je t'aime".

Bien, es ist immer erfreulich, Paris als Filmschauplatz und Hintergrund zu haben, d'accord, man bemüht sich redlich um eine breite Mischung aus den Top Locations wie der Tour Eiffel, dem Marais oder Montmartre und weniger bekannten Orten wie dem Parc Monceau oder Vorstadtvierteln. Doch es fügt sich nie eins ins andere, es wird kein Mosaik aus einzelnen, funkelnden Steinchen, es gibt keinerlei Gemeinsamkeit außer der Kürze und dem Hintergrund der Großstadt Paris.

Nur ganz selten machen die von Produzent Emmanuel Benbihy engagierten insgesamt 21 Regisseure und Regisseurinnen auch wirklich etwas aus dem Kurz- bis Kürzest-Format. Immer wieder werden dagegen simple Love Stories angerissen, deren Ausgang im Ungewissen bleibt, ob es nun ein Student ist, der einer jungen Araberin bis vor die Moschee hinter dem Jardin de Plantes folgt, oder ein armer Tölpel, der sich ärgert, warum ausgerechnet er kein Glück in der Liebe hat, bis ihm plötzlich eine Frau buchstäblich vor die Füße fällt.

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