Pacific Rim

Action/Abenteuer, USA 2013
Keine Angst, das sind die "good guys"

Keine Angst, das sind die "good guys"

Widerstand oder Untergang: Für die Menschheit in Guillermo del Toros 3D-Actionspektakel "Pacific Rim" gibt es nur diese zwei Optionen. Attackiert wird die Erde von außerirdischen Monstern, die diesmal nicht vom Himmel herab, sondern aus den Tiefen des Meeres zu uns kommen.

Seit Jahren schon tobt auf Erden der Kampf gegen die Kaiju genannten Aliens. Die Menschheit hat zwar ein potentes Gegenmittel entwickelt: Übergroße Kampfroboter, von zwei Soldaten zugleich gelenkt, deren Gehirne über eine Neuronenbrücke verbunden sind. Der Blutzoll aber steigt kontinuierlich, die Dino-Monster werden immer gefräßiger, verwüsten ganze Städte, und sie machen auch vor der extra errichteten "Anti-Kaiju-Wall" nicht halt. Die letzte Hoffnung, sie ruht auf zwei Piloten, beide traumatisiert: Raleigh (Charlie Hunnam) hat seinen Bruder durch die Kaiju verloren, die zierliche Mako (Rinko Kikuchi) sinnt auf Rache für ihre Familie. Im Verlauf des Films kommen sich die beiden Einzelkämpfer immer näher.

Regisseur Guillermo del Toro wirft gigantische, teils atemberaubende Schlachtengemälde auf die Kinoleinwand. Raumtiefe kommt dazu durch die auch bei diesem Blockbuster obligatorische 3D-Technik. Inspiration in Sachen Bildästhetik soll sich der mexikanische Filmemacher unter anderem bei Künstlern wie Francisco de Goya und dem Japaner Hokusai geholt haben. Einstürzende Skyscraper, gigantische Wellen, Lastwagen, wie Spielzeug durch die Luft geschleudert: "King Kong"- und "Godzilla"-Anhänger werden die dramatischen Inszenierungen ebenso lieben wie Fans der "Transformers"-Roboter.

Die Besetzungsliste von "Pacific Rim" ist weder spektakulär noch besonders überraschend. Und doch macht der Cast seine Sache gut: Charlie Hunnam ("Children of Men") und Filmpartnerin Rinko Kikuchi ("Naokos Lächeln") überzeugen sowohl mit physischer als auch emotionaler Präsenz. Idris Elba ist unglaublich cool in seiner Rolle als verantwortlicher Militär - und wird hier nur getoppt von Ron Perlmans Auftritt, über den sich vor allem Fans der ebenfalls von del Toro inszenierten "Hellboy"-Filme freuen dürften.

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