Onegin

/ , UK 1999

"Eugen Onegin", so heißt Alexander Puschkins Versroman, den die Britin Martha Fiennes in ausdrucksstarken, leuchtenden Bildern verfilmt hat. Doch weniger diese "Enzyklopädie russischen Lebens" auf die Leinwand zu bringen war ihr wichtig, als die zeitlose tragische Liebesgeschichte. ****

Russland im 19. Jahrhundert: Der junge adelige Lebemann Eugen Onegin - Ralph Fiennes, der Bruder der Regisseurin - ist gelangweilt vom Lebensstil in St. Petersburg. Egozentrisch und verwöhnt ödet ihn aber auch die Landgesellschaft an. Als ihm die Träumerin Tatjana in einem glühenden Brief ihre Liebe gesteht, weist er sie ab. "Ich kann das nicht", so seine Worte, "Liebe, Ehe, Langeweile, Ehebruch. Ich verspüre nicht den dringenden Wunsch, mich von mir selbst zu befreien." Wie um das zu beweisen, flirtet er heftig mit der Verlobten seines Freundes Lenskij, Tatjanas Schwester Olga. Der Eifersüchtige fordert ein Duell, in dem ihn Onegin tötet. Nach Jahren des selbstgewählten Exils kehrt Onegin zurück nach St. Petersburg. Tatjana ist zur wunderschönen, aber verheirateten Frau gereift - und prompt verliebt sich Onegin unsterblich in sie. Er beschließt, sie zurück zu erobern...

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