Omsch

Dokumentation, A 2013
"Omsch" Pauline Schürz

"Omsch" Pauline Schürz

Erst spät tritt Regisseur Edgar Honetschläger als Nachbar in das Leben von Pauline Schürz. Zwischen dem Studenten und der humorvollen alten Frau, die er liebevoll "Omsch" nennt, entwickelt sich eine Freundschaft. Der Dokumentarfilm wurde beim 19. Filmfestival "Visions du Reel" in Nyon mit dem "Prix Buyens-Chagoll" ausgezeichnet.

Pauline Schürz wird 1907 geboren und stirbt 2009 - dazwischen liegen das Ende der Monarchie, die beiden Weltkriege, die Erste und die Zweite Republik und der Umstieg in ein neues Jahrtausend. 1989 zieht ein Student in die Nachbarwohnung ein. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft. Sie steht ihm mit Rat und Tat zur Seite und er kümmert sich in späteren Jahren um all die Dinge des täglichen Lebens für sie. Wenn Honetschläger im Ausland weilt, schreiben sie sich Briefe. Wenn er wieder daheim ist, machen sie Ausflüge in benachbarte Stadtbezirke und erkunden diese.

Je älter "Omsch" (so nennt Nachbar und Regisseur Edgar Honetschläger die alte, humorvolle und lebensweise Dame) wird, desto kleiner wird ihr Bewegungsradius, jedoch nicht ihre Welt.

Der Film "Omsch" erzählt vom lustvollen Aufeinanderprallen der Generationen, vom Nachlassen der Kräfte, aber nicht des Willens und vom Abschied nehmen und Bewahren.

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