Odette Toulemonde

Komödie/Drama, F/B 2006
Die fabelhafte Welt der Odette

Die fabelhafte Welt der Odette

Erstmals hat der französische Bestseller-Autor Eric-Emmanuel Schmitt einen seiner Romane verfilmt - und gibt damit sein Kinodebüt. Immer an der Grenze zwischen Ernst und Humor, erzählt er die Geschichte von Madame Toulemonde und ihren Gefährten auf der Suche nach ihrer persönlichen Definition von Glück. Mit viel Fantasie entführt Schmitt die Zuschauer in die fabelhafte Welt der Odette.

Die junggebliebene Odette Toulemonde (Catherine Frot) tänzelt jeden Morgen zu ihrem Arbeitsplatz in der Kosmetikabteilung eines französischen Kaufhauses. Auf dem Weg entflieht Odette ihrem Alltag und verschlingt die Bücher ihres Lieblingsschriftstellers Balthazar Balsan (Albert Dupontel) . Bei seiner Lesung verliert Odette zwar vor Glück fast die bewährte Haltung, der Künstler bemerkt sie zunächst aber nicht. Doch das Schicksal schlägt zu und kurz darauf steht Balsan vor Odettes Tür. Diesmal reißt er sie leibhaftig aus der Tristesse ihres Alltags.

Madame Toulemonde bezaubert Balthazar Balsan mit ihrem häuslichen Charme. Selbst im Nachthemd beweist die Mittvierzigerin französischen Stil. Als die Familie den abtrünnigen Schriftsteller zurückfordert, gibt Odette die gute Seele und will ihn ziehen lassen. Als Lehrerin des Faches Glück gibt sie nicht nur ihrem schwulen Sohn (Fabrice Murgia) und der arbeitslosen Tochter (Nina Drecq) Nachhilfe. Auch Balsan begreift: Geld, Ruhm und ein schöner Hintern allein machen nicht glücklich.

An Klischees wird im Film nicht gespart. Frau trifft Mann, den sie zunächst nicht haben kann - und ein (oder mehrere) Schicksalsschläge machen die beiden doch zum Paar. Diverse Hindernisse stehen dem Happy End im Weg, lösen sich durch einen Unfall oder eine vorübergehende schwere Krankheit auf - So geschehen auch in diesem Film. Für ein Kino-Publikum, das Kitsch nicht scheut, ist "Odette Toulemonde" eine Ode an die Liebe und das Glück.

In TV und Kino finden: Catherine Frot, Albert Dupontel, Jacques Weber, Eric-Emmanuel Schmitt

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