Northmen - A Viking Saga

Action/Abenteuer, CH/D/ZA 2014
Die Wikinger kommen in einen furchtbaren Sturm

Die Wikinger kommen in einen furchtbaren Sturm

Sie kämpfen mit Äxten und Schwertern, Mann gegen Mann: Mit "Northmen - A Viking Saga" bringt der Schweizer Regisseur Claudio Fäh ("Sniper: Reloaded") ein wuchtiges Filmabenteuer auf die Leinwand. Das Drehbuch stammt von den österreichischen Autoren Bastian Zach und Matthias Bauer, die schon das Skript zum österreichisch-schweizerischen Backwood-Slasher "One Way Trip 3D" schrieben.

Wir schreiben das Jahr 873 nach Christus: Vom König verbannt, nimmt eine Horde Wikinger unter der Führung von Asbjörn (Tom Hopper) Kurs auf Britannien. Sie wollen das Kloster Lindisfarne plündern, um sich von der auferlegten Verbannung freizukaufen. Durch einen schweren Sturm zerschellt ihr Drachenboot allerdings an den Felsen vor der schottischen Küste. Gestrandet auf feindlichem Gebiet, ist ihre einzige Chance, sich in das Danelag, eine entfernt gelegene Wikingersiedlung, in Sicherheit zu bringen.

Auf ihrem gefährlichen und beschwerlichen Weg durch die Highlands entführen die Krieger Lady Inghean (Charlie Murphy), die Tochter des schottischen Königs Dunchaid (Danny Keogh). Die Wikinger wittern ein Lösegeld - stattdessen hetzt aber Dunchaid den Entführern seinen berüchtigten Söldnertrupp, genannt "Wolfsrudel", auf den Hals.

Nur durch die Unterstützung des mysteriösen Mönchs Conall (Ryan Kwanten) entkommen die Nordmänner im letzten Moment den Angriffen der zu allem entschlossenen "Wölfe". Conall führt die Wikinger auf den längst vergessenen "Pfad der Schlange", den einzig sicheren Weg ins Danelag. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Actionspezialist Fäh überzeugt mit kraftvollen, ehrlichen Kampfszenen, die nicht aus dem Computer kommen. Die weiten Landschaften, die die Haudegen durchwandern, ähneln manchmal jenen aus Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Triloge und wurden an "echten" Schauplätzen gedreht. Allerdings nicht in Schottland, sondern erstaunlicherweise in Südafrika. Das sollte den Zuschauer aber nicht stören. Der im Süden gefilmte hohe Norden sieht im Film durchaus authentisch aus - rau, wild und unwegsam.

Trotz vorhersehbarer Handlung bleibt "Northmen - A Viking Saga" bis zuletzt spannend. Das ist der detailreichen Ausstattung und der geschickten visuellen Umsetzung zu verdanken, die die Energie der Wikinger bis zum blutigen Showdown in einem Moor in hervorragend choreographierten Kampfszenen rüberbringt.

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