Normale Zeiten

Dokumentation/ , A 2000

Dreißig Jahre sind eine lange Zeit. Man muss nicht berühmt, besonders reich oder besonders schön sein, um in diesen Jahren viel zu erleben. Alltagsgeschichten von "normalen Zeiten" erzählt auch die junge Dokumentarfilmerin Elisabeth Scharang in ihrem gleichnamigen Streifen. ****

Im Sommer 1972 holt der österreichische Autor Michael Scharang sechs Menschen, Arbeiter und Arbeiterinnen, ins Wohnzimmer einer ehemaligen 68er Wohngemeinschaft in Wien. Dort berichten sie in langen Gesprächen von ihren Leben und ihren Träumen. Dreißig Jahre nach diesem dokumentarischen Hörspiel für den WDR versammelt Scharangs Tochter Elisabeth diese sechs noch einmal. Gemeinsam legen sie die alte Kassette von der Sendung ein und lauschen der alten Aufnahme. Große Versprechen von oben, kleine Enttäuschungen unten, das Wirken der ideologischen Staatsmacht, aber auch die privaten Erlebnisse dieser "Alltagsbürger" werden sichtbar. Ein persönliches, nicht nostalgisches Porträt der 70er Jahre und der Ära Kreisky!

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