Nitro

Komödie/ , A/H 2006
David Schalkos Kino-Erstling

David Schalkos Kino-Erstling

"Nitro" ist der Kino-Erstling des durch ORF-Produktionen wie "Sendung ohne Namen" bekannten Regisseurs David Schalko. Gemeinsam mit Ko-Regisseur Mike Majzen versucht er eine österreichische Version von "Trainspotting".

Vier Freunde verdienen sich ihren Unterhalt in Wiens Halbwelt mit Marihuana-Deals, bis die Dinge eines Tages außer Kontrolle geraten. Zappa, Tommy und Zappas autistischer Halbbruder Jamie sind drei Kleinkriminelle, die sich mit ihren Drogen-Geschäften über Wasser halten. Ein geklautes Auto, eine Videokamera und ein toter Hund verändern ihr Leben für zwei Tage gründlich.

Erzählt wird die Geschichte dabei konsequent aus der Perspektive der gestohlenen Videokamera: Jamie ist der "Kameramann", die Handycam produziert die durch die treibenden Beats diverser Wiener Underground-Bands unterlegten Bilder, auf ihr sind auch die Hinweise auf die Vorgeschichte enthalten. Dazwischen fungieren Animationssequenzen als "Platzhalter" für Szenen, die man aus Budgetnot nicht drehen konnte.

Das gibt "Nitro" einen experimentellen, schrägen, aber auch widersprüchlichen Charakter: "Das ist wie Punk. Wenn du Punkrock machst, kannst du auch nicht erwarten, dass das wie das 'Electric Light Orchestra' klingt", so Mike Majzen.

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