Neulich in Belgien

Komödie/Drama, B 2008
Ein rührender Spielfilm

Ein rührender Spielfilm

"Neulich in Belgien" von Christophe van Rompaey erzählt eine ganz alltägliche Geschichte, wie sie eben genau so neulich in Belgien passiert sein könnte. Allerdings hätte auch eine wörtliche Übersetzung des flämischen Titels gepasst. "Anrijding In Moscou" heißt nichts anderes als "Zusammenstoß in Moskau", was den zentralen Plot der Tragikomödie ebenso treffend umreißt.

So beginnt "Neulich in Belgien" auch gleich mit einem Zusammenstoß, nämlich dem von Matty (Barbara Sarafin, "8 ½ Women") und Johnny (Jurgen Delnaet). Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Moscou (nicht die russische Hauptstadt, sondern ein Viertel in Gent) krachen die beiden ineinander. Matty ist 41, Mutter von drei Kindern und ziemlich genervt von ihrem Leben. Deshalb rastet sie auch aus, als Trucker Johnny seine Schuld am Unfall nicht eingestehen will. Der lautstarke Streit ruft sogar die örtlichen Polizeibeamtinnen auf den Plan. Der erst 29 Jahre alte Johnny ist von Mattys Auftritt so beeindruckt, dass er sie zu einem Date bewegen will. Doch Matty hat eigentlich noch genug mit ihrem Fast-Ex-Mann Werner (Johan Heldenbergh) zu tun, der mitten in seiner Midlife-Crisis steckt und eine Affäre mit einer seiner Studentinnen hat. Dennoch lässt sich die hintergangene Ehefrau schließlich auf den charmanten Jungspund ein. Romantische Komplikationen sind vorprogrammiert…

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