National Gallery

Dokumentation, F/USA/GB 2014
Ein Einblick in die Kulturinstitution National Gallery

Ein Einblick in die Kulturinstitution National Gallery

Tate Modern und Tate Britain, British Museum, Victoria and Albert und viele mehr - über einen Mangel an Museen von Weltrang muss in London niemand klagen. Einem von ihnen, der National Gallery, hat der US-Filmemacher Frederick Wiseman jetzt eine gleichnamige Dokumentation gewidmet.

Beinahe drei Stunden dauert "National Gallery". Wer Wisemans Arbeiten über das Ballett der Pariser Oper oder die Eliteuni Berkeley kennt, der weiß, dass seine Dokus nicht nur bilden, sondern auch unterhalten. In dem ihm eigenen Stil - ohne Kommentare und Interviews - zeigt der Regisseur ausgestellte Bilder, Museumsbesucher beim Schauen, Führungen für Kinder und Erwachsene, Kunstkurse für Sehbehinderte, Diskussionen über Ausrichtung und Öffentlichkeitsarbeit der Galerie und die Arbeit eines Konservators.

Natürlich muss man sich einlassen auf dieses Mosaik aus Eindrücken, langsame Schnitte und viel Stille, denn auf Hintergrundmusik verzichtet Wiseman. Wer möchte, dem erlaubt "National Gallery" einen tiefen Einblick in den Kunstbetrieb. Ganz nebenbei ist der Film auch noch ein Crashkurs in Kunstgeschichte und -interpretation. Und er macht Lust auf einen Besuch dieses weltberühmten Londoner Museums.

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