Napola - Elite für den Führer

Drama/ , D 2004
Der Drill für den Krieg als großes Abenteuer

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Der deutsche Film hat die Geschichte entdeckt. Nach "Der Untergang" und "Sophie Scholl - Die letzten Tage" kommt mit "Napola - Elite für den Führer" von Regisseur Dennis Gansel nun der dritte größere Film in die Kinos, der sich mit dem Nationalsozialismus auseinander setzt.

Die Produktion des erst 31-jährigen Filmemachers greift ein bisher kaum beachtetes Thema auf: die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten (Napola) - Eliteschulen, in denen im Dritten Reich der Führungsnachwuchs erzogen wurde. Sein Anliegen sei es gewesen, einen Film über die Verführung junger Menschen im Dritten Reich zu machen, sagte Gansel über seine Beweggründe. "Die Handlung ist zwar fiktiv, aber viele der Episoden im Film haben sich wirklich so ereignet", erläuterte Gansel bei der Premiere. Sein eigener Großvater, dem der Film gewidmet ist, habe eine Eliteschule des Dritten Reichs besucht.

Das Drama erzählt die Geschichte einer Freunschaft zwischen dem 17 Jahre alten Boxer und Arbeitersohn Friedrich Weimer (Max Riemelt) und dem ein Jahr jüngeren sensiblen Schöngeist und Sohn des Gauleiters, Albrecht Stein (Tom Schilling). Die beiden Jugendlichen begegnen sich in der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt "Napola".

Gansel bezeichnet seine jüngste Produktion als einen "gefühlvollen Film". Die beiden Charaktere des Albrecht und des Friedrich seien typisch gewesen für die Napola-Schulen, so Gansel. Um dies heraus zu finden habe er 15 ehemalige Napola-Schüler, darunter auch Hardy Krüger und Hellmuth Karasek befragt. Allein am Drehbuch schrieb Gansel zusammen mit Maggie Peren fast zwei Jahre.

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