Mr. Poppers Pinguine

Komödie, USA 2011
Ein Mann und seine Pinguine

Ein Mann und seine Pinguine

Tierische Protagonisten in Komödien haben eine lange Tradition. Sie sind nicht nur häufig süß, sie scheinen auch fast unweigerlich komisch zu sein. Ob nun sprechende Schweine oder 101 Dalmatiner. In "Mr. Poppers Pinguine" stehen Jim Carrey gleich sieben Pinguine zur Seite und stellen sein Leben gehörig auf den Kopf.

Ödipus brachte seinen Vater um und Franz Kafka blieb im Angesicht des dominanten Vaters der ewige Sohn. Nicht ganz so tragisch wie in antiken Stoffen geht es in "Mr. Poppers Pinguine" zu, wenn der Vater-Sohn-Konflikt Tom Popper (Jim Carrey) eine Bande Pinguine beschert.

Der kleine Tom Popper verbringt seine Tage damit sehnsüchtig auf den nächsten Funkspruch seines Vaters zu warten, denn der jagt als Entdecker und Forscher von einem exotischen Schauplatz zum Nächsten. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist die Beziehung zum Sohn, und so wächst Popper Jr. die meiste Zeit ohne seinen alten Herrn auf. Jahre später ist er zu einem berechnenden und eiskalten Geschäftsmann aufgewachsen, dessen eigene Ehe in die Brüche gegangen ist, Und um das Verhältnis zu den Kindern steht es auch nicht gut. Da erreicht ihn eines Tages eine Kiste mit ungewöhnlicher Fracht seines mittlerweile verstorbenen Vaters: Sieben Pinguine begrüßen ihn und krempeln seinen Alltag völlig um.

Mark Waters, der Regisseur des Films, zeigt sich seit jeher für unkomplizierte Komödien ("Freaky Friday") verantwortlich und setzt dies auch mit seinem neusten Film konsequent fort. In der Tradition klassischer Familiencomedy setzt das Werk vor allem auf Slapstick und die Wirkung seiner tierischen Hauptdarsteller. Mit Jim Carrey ("Ace Ventura", "Die Truman Show") scheint die perfekte Besetzung für derlei Klamauk gefunden worden zu sein. Mit einigem Charme und Erfahrung kann Grande Dame Angela Lansbury ("Botschafter der Angst") aufwarten.

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