Modest Reception

Drama, IR 2012
Was ist man für Geld bereit zu tun?

Was ist man für Geld bereit zu tun?

Der iranische Regisseur Mani Haghighi hat mit seinem neuen Werk "Modest Reception" einen Film über Geld und Moral geschaffen, der Menschen zeigt, die für Bares äußerst perfide Dinge tun.

Ein Mann namens Kaveh und die junge Frau Leyla fahren durch eine entlegene Bergregion. In ihrem Kofferraum haben sie Plastikbeutel voller Geld verstaut, die sie auf ihrer Reise an Menschen verteilen, ganz gleich, ob diese es wollen oder nicht. Immer wieder knüpfen sie ihre milde Gabe an Bedingungen, und dabei schrecken sie vor nichts zurück. Warum sie das viele Geld besitzen und verteilen, wird nicht näher besprochen. Doch eines ist gewiss - unterwegs in den Bergen wird alles andere als Beschaulichkeit gesucht. Hier wird nämlich geprüft, was der Mensch gewillt ist, für Geld zu tun.

"Modest Reception" ist nach "Nader und Simin - eine Trennung" ein weiteres Beispiel der wunderbaren Erzählkraft des aktuellen iranischen Kinos, das verdeutlicht, wie auch unter schwierigen Bedingungen die explosivsten Filme zustande kommen können. Hier führt Haghaghi den Zuseher in "Modest Reception" deutlich vor Augen, wie schnell es mit der Moral bzw. moralischen Getue vorbei sein kann.

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