MindGamers

Action/Science Fiction, A 2015

Mit einer neuen Technologie wird alles möglich

Trotz prominenter Darsteller (Sam Neill, Ursula Strauss) und interessanter Grundidee ist der erste Sci-Fi-Spielfilm des Red-Bull-Studios Terra Mater missglückt.

Da klang im Vorfeld einiges spannend: Die von Red Bull finanzierte Filmfirma Terra Mater (sonst TV-Dokus, zuletzt im Kino mit dem Naturdrama Wie Brüder im Wind) dreht einen Science-Fiction-Film; es spielen namhafte Leute mit (Sam Neill, Ursula Strauss, Tom Der Medicus Payne); die Story handelt davon, dass ein Weg gefunden wird, Gehirne miteinander zu verbinden und Fertigkeiten von einem Menschen zum anderen zu übertragen; zudem sieht der Trailer optisch gut aus. Aber ist aus diesen Versatzstücken auch ein mitreißender Film geworden? Leider nicht.

Darum geht's in ‚MindGamers‘

Konkret geht es um eine Gruppe junger Studenten (gedreht wurde großteils an der WU Wien), die daran arbeiten, mithilfe eines Quantencomputers die Gehirne von Menschen miteinander zu verlinken. Gelähmte könnten wieder gehen, die größten Trottel "Zugriff" auf den Wissensschatz Intellektueller bekommen. Es versteht sich von selbst, dass der Auftraggeber (Sam Neill) der jungen Leute ein Böser ist, den weit egoistischere Motive leiten.

Unsere Meinung zu ‚MindGamers‘

Optisch ist MindGamers nichts vorzuwerfen, die Darsteller geben sich redlich Mühe. Ansonsten aber: schablonenhafte Figuren, prätentiöse Symbolik (eine Frau springt mit Engelsflügeln vom Dach), bizarrer Showdown (es wird getanzt). Man fragt sich nicht nur einmal, was das Gezeigte soll. Ursula Strauss' Figur sagt am Ende: "Es hätte alles anders kommen sollen." - Passt irgendwie ...

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