Michael H. profession: director

Dokumentation, A/F 2013
Die Doku startet wenige Tage vor den Oscars

Die Doku startet wenige Tage vor den Oscars

Der Siegeslauf seines Films "Amour" (Liebe) führt auch zu vermehrter professioneller Beschäftigung mit dem Schaffen von Michael Haneke: Wenige Tage vor der Oscar-Gala, bei der "Amour" gleich fünf Chancen auf die begehrtesten Filmpreise der Welt hat, startet der Dokumentarfilm "Michael H. profession: director" von Yves Montmayeur.

Der Franzose Montmayeur, der u.a. bereits Filmporträts des chinesischen Regisseurs Johnnie To, des Kameramanns Christopher Doyle oder der italienischen Schauspielerin und Regisseurin Asia Argento gedreht hat, begleitete den Regisseur für seine 90-minütige Doku von Wien bis Paris, von Norddeutschland bis Rumänien zu Dreharbeiten sowie zu Festival- und Presseauftritten.

"Einen Dokumentarfilm über einen Regisseur zu machen, der das Erforschen seines Privatlebens kategorisch ablehnt, bedarf eines offeneren Zugangs, der das 'Professionelle' und die strenge Distanz, die bewusst konstruiert wird, durchbricht. Deshalb habe ich mich entschieden, Haneke bei der Arbeit zu porträtieren", sagt Montmayeur. "Nur durch die fast heilige Intimität, die während der kreativen Arbeit entsteht, kann der Mann Michael hinter seinem Werk sichtbar gemacht werden."

Montmayeur montiert in "Michael H. profession: director" Filmausschnitte, Interviews mit dem Regisseur und seinen Schauspielern und Hintergrundszenen von Dreharbeiten zu einem Portrait, das mit dem Werk und der Arbeitsweise des mittlerweile weltberühmten Filmkünstlers vertraut macht.

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