Melinda und Melinda

Komödie/Drama, USA 2004
Das Leben ist mal so und mal so

Das Leben ist mal so und mal so

Zwei Theaterautoren sitzen in einem Bistro in Manhattan und diskutieren darüber, ob das Leben nun tragisch oder komisch sei. Ist vielleicht unsere ganze Existenz nur eine Frage des Blickwinkels?

Daraus entspinnen sich zwei Geschichten mit Melinda (Rahda Mitchell in einer Doppelrolle), die abgebrannt in New York ankommt und einmal ihren Traummann findet, das andere Mal betrogen wird und fast Selbstmord begeht. In seiner unterhaltsamsten und spritzigsten Komödie seit langem zappt Woody Allen unbekümmert zwischen Euphorie und Depression hin und her. Auf gewohntem Terrain zwischen Central Park und Upper East Side tummeln sich in diesem tragikomischen Reigen eine ganze Reihe gut aufgelegter Schauspieler, darunter der komische Will Ferrell, Amanda Peet, Wallace Shawn und Chloe Sevigny. Beide Melindas werden gespielt von der Australierin Radha Mitchell ("Wenn Träume fliegen lernen" mit Johnny Depp).

Die tragische Melinda trifft auf ihre alte Klassenkameradin Laurel, Tochter aus reichem Hause, und deren Mann Lee, einem unterbeschäftigten Schauspieler mit einem Alkoholproblem. Bei einem Scotch erzählt sie ihr bisheriges Leben von einer bitteren Scheidung, einer unglücklichen Affäre und einem Selbstmordversuch. Und das ist nur der Anfang.

Melindas komisches Gegenstück lebt im gleichen Haus wie das befreundete Ehepaar, einem ebenfalls unterbeschäftigten Schauspieler Hobie und seiner Frau Susan, einer feministischen Filmemacherin, die ihr neustes Projekt martialisch "The Castration Sonata" genannt hat. Sie will ihrer besten Freundin Melinda dabei helfen, den richtigen Typen zu finden, bis Hobie entscheidet, dass er es selbst ist. Ziemlich schnell wird klar, dass Komödie und Tragödie sich plötzlich nicht so leicht unterscheiden lassen und das eine Genre in das andere übergeht. Wie im richtigen Leben eben.

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