Meek's Cutoff

Western, USA 2010
Das Leben im Treck zerrt an den Nerven

Das Leben im Treck zerrt an den Nerven

In Oregon im Jahre 1845 treten drei Siedlerfamilien mit Planwagen eine Reise an. Sie glauben sich in der sicheren Obhut eines Scouts zu befinden - doch gerade dieser Mann führt sie in der Wüste in die Irre. Regisseurin Kelly Reichardt lässt Michelle Williams ("Brokeback Mountain") nach ihrem gemeinsamen Film "Wendy And Lucy" nun in "Meek's Cutoff" wieder eine strapaziöse Reise antreten.

Oregon, 1845: Die Sitten sind rau und Frauen spielen eine untergeordnete Rolle in dieser patriarchalischen Welt. Drei Siedlerfamilien schließen sich zu einem Treck zusammen. Der Scout Stephen Meek soll die Gruppe durch die Wüste führen. Angeblich kennt er auch eine Abkürzung - doch je länger die Familien mit dem Mann reisen, desto größer wird der Verdacht, dass Meek keine Ahnung hat und sich der Treck verirrt hat. Das Wasser wird weniger und der Durst quält die Reisenden und die Tiere. Als Meek unterwegs einen Indianer gefangen nimmt und abknallen will, erhebt sich plötzlich Emily (Williams) und bedroht Meek mit einem Gewehr. Der ortskundige Indianer ist vielleicht der einzige, der ihnen in dieser menschenfeindlichen Gegend beim Überleben helfen kann.

Regisseurin Kelly Reichardt zeigt in ihrem Film ein ungeschöntes Bild vom Wilden Westen. Wo in anderen Filmen Cowboys scheinbar mühelos ihr Rind durch Flüsse treiben, wird in "Meek's Cutoff" jeder Handgriff zur Qual, jedes Feuerholz einsammeln zur langwierigen Tätigkeit. Die Tage ziehen sich quälend lang dahin und vor allem der Durst und die endlose Suche nach Wasser werden zur Qual - für die Protagonisten wie auch den Zuschauern.

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